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	<title>Kommentare zu: Die Mobilität ist zu billig – der Boden auch</title>
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	<description>I don&#039;t care who writes a nation&#039;s laws if I can write its economics textbooks...</description>
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		<title>Von: Die Welt &#8211; ökonomisch gesehen &#187; Grill-Effekt</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1109&#038;cpage=1#comment-3089</link>
		<dc:creator>Die Welt &#8211; ökonomisch gesehen &#187; Grill-Effekt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jun 2013 11:39:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zweiter Hebel ist bei den Preisen der Mobilität anzusetzen. Mobilität ist heute deutlich zu billig und trägt ihre Kosten nicht. Der motorisierte Privatverkehr verursacht negative Externalitäten in Milliardenhöhe, die von der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zweiter Hebel ist bei den Preisen der Mobilität anzusetzen. Mobilität ist heute deutlich zu billig und trägt ihre Kosten nicht. Der motorisierte Privatverkehr verursacht negative Externalitäten in Milliardenhöhe, die von der [...]</p>
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		<title>Von: Zum Pendeln &#8211; oder zur Wahl des Wohnortes und zur Subventionierung von Mobilität &#124; Philippe Wampfler bloggt.</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1109&#038;cpage=1#comment-2398</link>
		<dc:creator>Zum Pendeln &#8211; oder zur Wahl des Wohnortes und zur Subventionierung von Mobilität &#124; Philippe Wampfler bloggt.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 21:42:15 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Blog von Tilman Slembeck, Professor an der HSG. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Blog von Tilman Slembeck, Professor an der HSG. [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Rösli</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1109&#038;cpage=1#comment-1369</link>
		<dc:creator>Rösli</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 20:20:38 +0000</pubDate>
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		<description>Die Bemerkung zu den Kühen, die jede Ökokatastrophe überleben, weil sie Privatbesitz sind ist zum Lachen oder zum Weinen. Hört bei einem Ökonomen eigentlich die Welt dort auf, wo kein Profit gemacht werden kann? Eine solche Welt ist zwar voller brauchbarer Dinge, aber der Mensch, der diese Dinge benützt. ist gefangen in einem Hamsterrad des leeren Tuns.

Zum Thema Eigentum am Boden. Ich frage mich, was denn der Mehrwert sein soll, den ein Bodenbesitzer der Gesellschaft bietet? Ausser, dass er den Preis nach oben treibt. Das könnte doch der Staat auch! Auch der Staat könnte nach demokratischen Regeln das Land dem Meistbietenden verpachten. Und zwischendurch Ausnahmen machen wenn es z.B. um günstigeren Wohnraum für die Menschen geht. Ist es nicht unser Ziel eine Gesellschaft in der Wohlstand durch weniger Arbeit möglich ist zu schaffen. Das bedeutet vielleicht auch Konsumverzicht. Auch dies ein ketzerischer Gedanke in einer Zeit der Gewinnwarnungen durch verfehlte Jahresziele. 

Durch die Verstaatlichung würde vor allem die Vererbung von Bodeneigentum von einer Generation an die nächste nicht mehr möglich sein. Erbschaft ist etwas äusserst Ungerechtes und Künstliches. Ein Einzelner hat sich durch günstige Umstände und dadurch, dass ihn die Gemeinschaft geschützt hat Vorteile verschafft. Warum sollen diese nach seinem Ableben nicht an die Allgemeinheit zurückgehen? Dort sind sie schliesslich auch hergekommen. 

Für Boden gibt es keinen wirklichen Markt solange es Nationalstaaten und seine Grenzen gibt. Es ist ein äusserst künstlicher Markt der durch Propheten wie Sie am Leben gehalten wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bemerkung zu den Kühen, die jede Ökokatastrophe überleben, weil sie Privatbesitz sind ist zum Lachen oder zum Weinen. Hört bei einem Ökonomen eigentlich die Welt dort auf, wo kein Profit gemacht werden kann? Eine solche Welt ist zwar voller brauchbarer Dinge, aber der Mensch, der diese Dinge benützt. ist gefangen in einem Hamsterrad des leeren Tuns.</p>
<p>Zum Thema Eigentum am Boden. Ich frage mich, was denn der Mehrwert sein soll, den ein Bodenbesitzer der Gesellschaft bietet? Ausser, dass er den Preis nach oben treibt. Das könnte doch der Staat auch! Auch der Staat könnte nach demokratischen Regeln das Land dem Meistbietenden verpachten. Und zwischendurch Ausnahmen machen wenn es z.B. um günstigeren Wohnraum für die Menschen geht. Ist es nicht unser Ziel eine Gesellschaft in der Wohlstand durch weniger Arbeit möglich ist zu schaffen. Das bedeutet vielleicht auch Konsumverzicht. Auch dies ein ketzerischer Gedanke in einer Zeit der Gewinnwarnungen durch verfehlte Jahresziele. </p>
<p>Durch die Verstaatlichung würde vor allem die Vererbung von Bodeneigentum von einer Generation an die nächste nicht mehr möglich sein. Erbschaft ist etwas äusserst Ungerechtes und Künstliches. Ein Einzelner hat sich durch günstige Umstände und dadurch, dass ihn die Gemeinschaft geschützt hat Vorteile verschafft. Warum sollen diese nach seinem Ableben nicht an die Allgemeinheit zurückgehen? Dort sind sie schliesslich auch hergekommen. </p>
<p>Für Boden gibt es keinen wirklichen Markt solange es Nationalstaaten und seine Grenzen gibt. Es ist ein äusserst künstlicher Markt der durch Propheten wie Sie am Leben gehalten wird.</p>
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	<item>
		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1109&#038;cpage=1#comment-801</link>
		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 12:24:23 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Gerald,
Deine Befürchtungen bezüglich &quot;&lt;em&gt;Konflikten wie wir sie in Aegypten und Tunesien jetzt erleben&lt;/em&gt;&quot; teile ich nicht mal im Ansatz. Und es geht auch nicht darum, &quot;&lt;em&gt;breiten Schichten Wohlstand einfach wieder nehmen.&lt;/em&gt;&quot; 

Es geht darum, endlich die Subventionierung der Mobilität zu beenden, die massgeblich zu den Verkehrs- und Umweltproblemen sowie zur Zersiedelung beigetragen hat. Dies soll durch &lt;strong&gt;Preissignale &lt;/strong&gt;geschehen, welche die effektiven Knappheiten (und beim Boden auch die antizipierten Knappheiten) berücksichtigen.
Das Mobility-Pricing verfolgt dabei einerseits ein &lt;strong&gt;Fiskalziel gemäss Verursacherprinzip&lt;/strong&gt;, indem die Billettpreise im ÖV und die Benzinpreise im motorisierten Individualverkehr endlich den effektiven internen und externen Kosten entsprechen müssen. 
Zudem kann beim Road-Pricing bzw. beim Peak-Load-Pricing (auch im ÖV) auch ein &lt;strong&gt;Lenkungsziel &lt;/strong&gt;verfolgt werden. In diesem Falle sind die Einnahmen möglichst staatsquotenneutral zu halten, was z.B. die Rückerstattung als Ökobonus bedeuten kann (wie bei der VOC-Abgabe, die wir via Krankenkassenprämienreduktion zurück erhalten). -- Allerdings ist der aktuelle Vorstoss aus dem UVEK nicht gezielt als Lenkungsinstrument ausgestaltet und wird die Pendlerströme deshalb nur marginal beeinflussen.

Du betonst die positiven Aspekte der Mobilität, die es zweifellos gibt. Doch ist individuell Mobilität eben nicht gratis zu haben -- sie hat insbesondere die geschilderten gesellschaftlichen Folgen, die in weiten Teilen irreversibel sind -- und oft ist das Vergnügen zwiespältig. Die Freizeitmobilität mag für viele Menschen positive Seiten haben (durch den Gotthard liegt das Tessin am Wochenende ja so nah), aber die meisten Pender würden sich wohl einen näher gelegenen Arbeitsort wünschen. &lt;em&gt;Lust und Frust liegen hier nahe beisammen&lt;/em&gt;.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Gerald,<br />
Deine Befürchtungen bezüglich &#8220;<em>Konflikten wie wir sie in Aegypten und Tunesien jetzt erleben</em>&#8221; teile ich nicht mal im Ansatz. Und es geht auch nicht darum, &#8220;<em>breiten Schichten Wohlstand einfach wieder nehmen.</em>&#8221; </p>
<p>Es geht darum, endlich die Subventionierung der Mobilität zu beenden, die massgeblich zu den Verkehrs- und Umweltproblemen sowie zur Zersiedelung beigetragen hat. Dies soll durch <strong>Preissignale </strong>geschehen, welche die effektiven Knappheiten (und beim Boden auch die antizipierten Knappheiten) berücksichtigen.<br />
Das Mobility-Pricing verfolgt dabei einerseits ein <strong>Fiskalziel gemäss Verursacherprinzip</strong>, indem die Billettpreise im ÖV und die Benzinpreise im motorisierten Individualverkehr endlich den effektiven internen und externen Kosten entsprechen müssen.<br />
Zudem kann beim Road-Pricing bzw. beim Peak-Load-Pricing (auch im ÖV) auch ein <strong>Lenkungsziel </strong>verfolgt werden. In diesem Falle sind die Einnahmen möglichst staatsquotenneutral zu halten, was z.B. die Rückerstattung als Ökobonus bedeuten kann (wie bei der VOC-Abgabe, die wir via Krankenkassenprämienreduktion zurück erhalten). &#8212; Allerdings ist der aktuelle Vorstoss aus dem UVEK nicht gezielt als Lenkungsinstrument ausgestaltet und wird die Pendlerströme deshalb nur marginal beeinflussen.</p>
<p>Du betonst die positiven Aspekte der Mobilität, die es zweifellos gibt. Doch ist individuell Mobilität eben nicht gratis zu haben &#8212; sie hat insbesondere die geschilderten gesellschaftlichen Folgen, die in weiten Teilen irreversibel sind &#8212; und oft ist das Vergnügen zwiespältig. Die Freizeitmobilität mag für viele Menschen positive Seiten haben (durch den Gotthard liegt das Tessin am Wochenende ja so nah), aber die meisten Pender würden sich wohl einen näher gelegenen Arbeitsort wünschen. <em>Lust und Frust liegen hier nahe beisammen</em>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gerald</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1109&#038;cpage=1#comment-793</link>
		<dc:creator>Gerald</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 17:46:46 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Tilman - der ganze Artikel und Dein Kommentar sind mir zu problemorientiert betrachtet. Wo sind die abwägenden Hinweise auf die positiven Dinge? 
Sozialpolitisch gesehen ist das doch eine grosse Erfolgsstory. Die untere Mittelschicht, zum grossen Teil inzwischen auch die obere Unterschicht kann sich heute Mobiliät leisten. Sie pendelt nicht nur zum Arbeitsplatz sondern kann sich auch noch Ferien in der Ferne leisten. 

Vor 35 Jahren hatten wir sieben Familienmitglieder und ein Auto. Von den noch heute fünf lebenden Familienmitgliedern hat heute jeder ein Auto. Bei einer zunehmen Marktdurchdringung ist doch das Ende des Wachstums an Moblität absehbar. Mein Wohnungsnachbar hat drei Autos, meine Wohnungsnachbarin hat zwei. Beide sind Singles, beide können aber nur mit jeweils einem Auto fahren. Heute haben viele Leute ein GA und ein Auto, die Mobiliät kann aber nicht beliebig gesteigert werden. 

Wo ist deine Betrachtung aus wohlfahrtstheoretischer Sicht? Wir sollten uns auch als Oekonomen freuen über den inzwischen erreichten Wohlstand. In dem Haus, in dem wir vor 35 Jahren zu siebt gelebt haben, wohnt heute meine 73 jährige Mutter alleine mit einem Komfort und einer technischen Ausstattung (Wasser, Strom, Elektronik) von der König Ludwig von Bayern vor 150 Jahren als reichster Mann seines Landes nur so geträumt hätte. (Und wie hoch war die Lebenserwartung vor 150 Jahren?)

Wenn wir auch die positiven Aspekte ansprechen, dann fällt es uns vielleicht auch leichter die Probleme anzugehen? Aber einfach nur den Preis anzuheben und zu sagen Mobilität und Boden sind zu billig, damit können wir das Problem nicht angehen. Sollen wir breiten Schichten Wohlstand einfach wieder nehmen? Führt das nicht eher zu Konflikten wie wir sie in Aegypten und Tunesien jetzt erleben? Gruss Gerald</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Tilman &#8211; der ganze Artikel und Dein Kommentar sind mir zu problemorientiert betrachtet. Wo sind die abwägenden Hinweise auf die positiven Dinge?<br />
Sozialpolitisch gesehen ist das doch eine grosse Erfolgsstory. Die untere Mittelschicht, zum grossen Teil inzwischen auch die obere Unterschicht kann sich heute Mobiliät leisten. Sie pendelt nicht nur zum Arbeitsplatz sondern kann sich auch noch Ferien in der Ferne leisten. </p>
<p>Vor 35 Jahren hatten wir sieben Familienmitglieder und ein Auto. Von den noch heute fünf lebenden Familienmitgliedern hat heute jeder ein Auto. Bei einer zunehmen Marktdurchdringung ist doch das Ende des Wachstums an Moblität absehbar. Mein Wohnungsnachbar hat drei Autos, meine Wohnungsnachbarin hat zwei. Beide sind Singles, beide können aber nur mit jeweils einem Auto fahren. Heute haben viele Leute ein GA und ein Auto, die Mobiliät kann aber nicht beliebig gesteigert werden. </p>
<p>Wo ist deine Betrachtung aus wohlfahrtstheoretischer Sicht? Wir sollten uns auch als Oekonomen freuen über den inzwischen erreichten Wohlstand. In dem Haus, in dem wir vor 35 Jahren zu siebt gelebt haben, wohnt heute meine 73 jährige Mutter alleine mit einem Komfort und einer technischen Ausstattung (Wasser, Strom, Elektronik) von der König Ludwig von Bayern vor 150 Jahren als reichster Mann seines Landes nur so geträumt hätte. (Und wie hoch war die Lebenserwartung vor 150 Jahren?)</p>
<p>Wenn wir auch die positiven Aspekte ansprechen, dann fällt es uns vielleicht auch leichter die Probleme anzugehen? Aber einfach nur den Preis anzuheben und zu sagen Mobilität und Boden sind zu billig, damit können wir das Problem nicht angehen. Sollen wir breiten Schichten Wohlstand einfach wieder nehmen? Führt das nicht eher zu Konflikten wie wir sie in Aegypten und Tunesien jetzt erleben? Gruss Gerald</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Haggenmacher</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1109&#038;cpage=1#comment-788</link>
		<dc:creator>Haggenmacher</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 16:52:16 +0000</pubDate>
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		<description>Bitte, gern geschehen, nur brauchen Sie desswegen nicht mich mit den Federn Dritter zu schmücken. Schade auch, dass Sie meinen Steilpass ins Out rollen lassen, will heissen, in Ihrem Verrriss eigentlich nur längst Bekanntes auftischen, die üblichen Ängste schüren und dabei  vielleicht noch auf das wohlwollende Nicken der Oekonomengilde schielen. Diese Gilde, die seit ihren Anfängen nichts besseres wusste, als die Privilegien der Besitzenden zu rechtfertigen und sich  die letzte Zeit als unfähig erwies ,auch nur Ansätze von Lösungsmöglichkeiten  zu presentieren. Also, wenn die eine Verstaatlichung von Grund und Boden als untauglich erachten, will das gar nichts heissen, im Gegenteil!
Menschen mit anderen Denkmustern treiben diese alte Idee noch weitgehend im Stillen voran. Zu gegebener Zeit wird sie sich durchsetzen.
Was wäre denn jetzt gewonnen? Wir hätten ihn denn, den staatlichen Grund und Boden. Es liesse sich  Raumplanung betreiben, die diesen Namen auch verdient. Frau Leuthard  könnte ihre prinzipiell richtigen Überlegungen  in Gesetze giessen und sich vom Volk bestätigen lassen (das würde ja unter den angenommenen Umständen auch anders ticken!), und müsste nicht zusehen, wie von den Interessenvertretern alles bis zur Unkenntlichkeit zerzaust wird.  Wäre ja noch schöner, wenn die prächtigen Profite einfach flöten gingen! Flöten gehen wird allerdings ein weiterer Versuch, dem Dampfer einen kleinen &#039;Schupf&#039; in Richtung Nachhaltigkeit zu geben.Schade, leider aber wohl noch unvermeidlich. Ich wage die Aussage: &#039;Je blöder sich die Oekonomen anstellen, desto schneller  werden sich staatlicher Grund und Boden und andere undenkbare Vorschläge durchsetzen. Auf integrale-politik.ch  kann man sich inspirieren lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte, gern geschehen, nur brauchen Sie desswegen nicht mich mit den Federn Dritter zu schmücken. Schade auch, dass Sie meinen Steilpass ins Out rollen lassen, will heissen, in Ihrem Verrriss eigentlich nur längst Bekanntes auftischen, die üblichen Ängste schüren und dabei  vielleicht noch auf das wohlwollende Nicken der Oekonomengilde schielen. Diese Gilde, die seit ihren Anfängen nichts besseres wusste, als die Privilegien der Besitzenden zu rechtfertigen und sich  die letzte Zeit als unfähig erwies ,auch nur Ansätze von Lösungsmöglichkeiten  zu presentieren. Also, wenn die eine Verstaatlichung von Grund und Boden als untauglich erachten, will das gar nichts heissen, im Gegenteil!<br />
Menschen mit anderen Denkmustern treiben diese alte Idee noch weitgehend im Stillen voran. Zu gegebener Zeit wird sie sich durchsetzen.<br />
Was wäre denn jetzt gewonnen? Wir hätten ihn denn, den staatlichen Grund und Boden. Es liesse sich  Raumplanung betreiben, die diesen Namen auch verdient. Frau Leuthard  könnte ihre prinzipiell richtigen Überlegungen  in Gesetze giessen und sich vom Volk bestätigen lassen (das würde ja unter den angenommenen Umständen auch anders ticken!), und müsste nicht zusehen, wie von den Interessenvertretern alles bis zur Unkenntlichkeit zerzaust wird.  Wäre ja noch schöner, wenn die prächtigen Profite einfach flöten gingen! Flöten gehen wird allerdings ein weiterer Versuch, dem Dampfer einen kleinen &#8216;Schupf&#8217; in Richtung Nachhaltigkeit zu geben.Schade, leider aber wohl noch unvermeidlich. Ich wage die Aussage: &#8216;Je blöder sich die Oekonomen anstellen, desto schneller  werden sich staatlicher Grund und Boden und andere undenkbare Vorschläge durchsetzen. Auf integrale-politik.ch  kann man sich inspirieren lassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1109&#038;cpage=1#comment-773</link>
		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 22:26:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.slembeck.ch/blog/?p=1109#comment-773</guid>
		<description>Was ich schon lange erwartet hatte, ist nun eingetreten: Ein Kommentator schreitet zur Fundamentalkritik. Haggenmacher wagt zu denken, was bislang keiner gedacht hat bzw. sich nicht laut zu sagen traute: Grund und Boden sollen endlich verstaatlicht werden, denn schliesslich gehört das Land allen.
Für Ökonomen ist dies ein Steilpass für einen längeren historischen Exkurs über die Rolle des Privateigentums in der (Markt)Wirtschaft und die fehlgeschlagenen sozialistischen Experimente mit der Verstaatlichung. Vielen Dank dafür!&lt;p&gt;

Fürs erste versuche ich mich aber einigermassen kurz zu fassen: Die Verstaatlichung des Bodens ist eine uralte Idee, mit der (politische) Oekonomen nicht erst seit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Marx&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Marx &lt;/a&gt;und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Engels&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Engels &lt;/a&gt;ganze Bibliotheken gefüllt haben. Wegen nachweislicher Unbrauchbarkeit ist die Idee aber vor einiger Zeit begraben worden (auch wenn sie gelegentlich wieder ausgegraben wird).
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Kollektiveigentum birgt nämlich zwei Fallen&lt;/strong&gt;: 
&lt;em&gt;Erstens &lt;/em&gt;gehört das, was allen gehört, niemandem. Deshalb wird es übernutzt, missbraucht und verschwendet. Kollektiveigentum funktioniert nur in kleinen, überschaubaren Gemeinschaften mit sozialer Kontrolle. Beispiel: In einer studentischen Wohngemeinschaft ist es durchaus möglich, ein gemeinsames Velo zu nutzen und instand zu halten. Was aber, wenn das Velo einem ganzen Wohnblock gemeinsam gehört...? ... Eben!&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Zweitens &lt;/em&gt;benötigt die Verwaltung eines grösseren Kollektiveigentums (wie etwa des Bodens eines ganzen Landes) einen &lt;a href=&quot;http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/wohlwollender-diktator.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;wohlwollenden Diktator&lt;/a&gt;, der die Präferenzen aller Bürger kennt und berücksichtigt. Weil es diesen Diktator nicht gibt, haben sich in der Praxis korrupte (Polit)Eliten durchgesetzt, die sich aufgrund ihrer Verfügungsmacht selbst am Kollektiveigentum bereichern.
Zwar hatte sich der Sozialismus einen besseren (eben sozialistischen) Menschen gewünscht, doch ist er letztlich auch an der Unzulänglichkeit der Natur des Menschen gescheitert. &lt;p&gt;

Schliesslich ist es immer das Privateigentum, welches die Dinge mehrt, bewahrt und ihnen Sorge trägt. Dies zeigt sich bei Gemeinschaftsressourcen besonders deutlich. 
&lt;em&gt;Warum sind die Kühe nicht vom Aussterben bedroht, die Wale und manch andere Wildtiere aber schon?&lt;/em&gt; -- Ganz einfach, weil an Kühen private Eigentumsrechte bestehen, die durchsetzbar sind.&lt;p&gt;
Ja, der Markt richtet es -- zwar nicht perfekt, aber sicher besser als alle seine Alternativen. Es ist wie mit der Demokratie: &quot;&lt;em&gt;Democracy is the worst form of government except for all those others that have been tried&lt;/em&gt;.&quot; (W. Churchill) 
&quot;&lt;em&gt;Free markets based on private property rights are the worst form of economy except for all those others that have been tried&lt;/em&gt;.&quot; (T. Slembeck)
&lt;p&gt;
Und zuletzt noch eine Frage an Haggenmacher : Welches Problem würde mit der Verstaatlichung des Bodens eigentlich gelöst?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich schon lange erwartet hatte, ist nun eingetreten: Ein Kommentator schreitet zur Fundamentalkritik. Haggenmacher wagt zu denken, was bislang keiner gedacht hat bzw. sich nicht laut zu sagen traute: Grund und Boden sollen endlich verstaatlicht werden, denn schliesslich gehört das Land allen.<br />
Für Ökonomen ist dies ein Steilpass für einen längeren historischen Exkurs über die Rolle des Privateigentums in der (Markt)Wirtschaft und die fehlgeschlagenen sozialistischen Experimente mit der Verstaatlichung. Vielen Dank dafür!
<p>Fürs erste versuche ich mich aber einigermassen kurz zu fassen: Die Verstaatlichung des Bodens ist eine uralte Idee, mit der (politische) Oekonomen nicht erst seit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Marx" rel="nofollow">Marx </a>und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Engels" rel="nofollow">Engels </a>ganze Bibliotheken gefüllt haben. Wegen nachweislicher Unbrauchbarkeit ist die Idee aber vor einiger Zeit begraben worden (auch wenn sie gelegentlich wieder ausgegraben wird).
</p>
<p>
<strong>Kollektiveigentum birgt nämlich zwei Fallen</strong>:<br />
<em>Erstens </em>gehört das, was allen gehört, niemandem. Deshalb wird es übernutzt, missbraucht und verschwendet. Kollektiveigentum funktioniert nur in kleinen, überschaubaren Gemeinschaften mit sozialer Kontrolle. Beispiel: In einer studentischen Wohngemeinschaft ist es durchaus möglich, ein gemeinsames Velo zu nutzen und instand zu halten. Was aber, wenn das Velo einem ganzen Wohnblock gemeinsam gehört&#8230;? &#8230; Eben!</p>
<p>
<em>Zweitens </em>benötigt die Verwaltung eines grösseren Kollektiveigentums (wie etwa des Bodens eines ganzen Landes) einen <a href="http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/wohlwollender-diktator.html" rel="nofollow">wohlwollenden Diktator</a>, der die Präferenzen aller Bürger kennt und berücksichtigt. Weil es diesen Diktator nicht gibt, haben sich in der Praxis korrupte (Polit)Eliten durchgesetzt, die sich aufgrund ihrer Verfügungsmacht selbst am Kollektiveigentum bereichern.<br />
Zwar hatte sich der Sozialismus einen besseren (eben sozialistischen) Menschen gewünscht, doch ist er letztlich auch an der Unzulänglichkeit der Natur des Menschen gescheitert. </p>
<p>Schliesslich ist es immer das Privateigentum, welches die Dinge mehrt, bewahrt und ihnen Sorge trägt. Dies zeigt sich bei Gemeinschaftsressourcen besonders deutlich.<br />
<em>Warum sind die Kühe nicht vom Aussterben bedroht, die Wale und manch andere Wildtiere aber schon?</em> &#8212; Ganz einfach, weil an Kühen private Eigentumsrechte bestehen, die durchsetzbar sind.</p>
<p>
Ja, der Markt richtet es &#8212; zwar nicht perfekt, aber sicher besser als alle seine Alternativen. Es ist wie mit der Demokratie: &#8220;<em>Democracy is the worst form of government except for all those others that have been tried</em>.&#8221; (W. Churchill)<br />
&#8220;<em>Free markets based on private property rights are the worst form of economy except for all those others that have been tried</em>.&#8221; (T. Slembeck)
</p>
<p>
Und zuletzt noch eine Frage an Haggenmacher : Welches Problem würde mit der Verstaatlichung des Bodens eigentlich gelöst?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Haggenmacher</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1109&#038;cpage=1#comment-771</link>
		<dc:creator>Haggenmacher</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 20:58:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.slembeck.ch/blog/?p=1109#comment-771</guid>
		<description>Also wieder einmal soll es der Markt richten. Tut er zwar höschst selten, aber diese Forderung wird gebetsmühlenartig repetiert. Wann endlich raffen sich die Oekonomen auf und beginnen das zu denken, was keiner bisher wagte oder jedenfalls nicht laut zu sagte.
Ich könnte mir z.B. ganz gut vorstellen, dass Grund und Boden verstaatlicht werden, denn schliesslich gehört das Land allen. Ab sofort kann Land ausser an den Staat nicht mehr veräussert werden. Der Staat verpachtet das Land und kauft mit den Pachterträgen neues Land usw.
Warum sollte das nicht funktionieren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also wieder einmal soll es der Markt richten. Tut er zwar höschst selten, aber diese Forderung wird gebetsmühlenartig repetiert. Wann endlich raffen sich die Oekonomen auf und beginnen das zu denken, was keiner bisher wagte oder jedenfalls nicht laut zu sagte.<br />
Ich könnte mir z.B. ganz gut vorstellen, dass Grund und Boden verstaatlicht werden, denn schliesslich gehört das Land allen. Ab sofort kann Land ausser an den Staat nicht mehr veräussert werden. Der Staat verpachtet das Land und kauft mit den Pachterträgen neues Land usw.<br />
Warum sollte das nicht funktionieren?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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