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	<title>Kommentare zu: Flexible Wechselkurse &#8211; klebrige Preise</title>
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	<description>I don&#039;t care who writes a nation&#039;s laws if I can write its economics textbooks...</description>
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		<title>Von: Raffael</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1262&#038;cpage=1#comment-3138</link>
		<dc:creator>Raffael</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2014 10:01:19 +0000</pubDate>
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		<description>Bitcoins sind und werden keine Alternative für mich sein. Da fühlt man sich einfach sehr unsicher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bitcoins sind und werden keine Alternative für mich sein. Da fühlt man sich einfach sehr unsicher.</p>
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		<title>Von: Bitcoin</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1262&#038;cpage=1#comment-3027</link>
		<dc:creator>Bitcoin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 01:35:54 +0000</pubDate>
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		<description>Um anonym und ohne jegliche Kontrolle einer dritten Instanz Überweisungen durchzuführen.

Der Markt auf dem man mit Bitcoins zahlen kann ist von flexiblen Preisen, also dem genauen gegenteil von sticky Prices, gekennzeichnet (- daher sollte doch gar kein arbitrage möglich sein?)

Dennoch bleibt die Frage: welchen Wert haben Bitcoins?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um anonym und ohne jegliche Kontrolle einer dritten Instanz Überweisungen durchzuführen.</p>
<p>Der Markt auf dem man mit Bitcoins zahlen kann ist von flexiblen Preisen, also dem genauen gegenteil von sticky Prices, gekennzeichnet (- daher sollte doch gar kein arbitrage möglich sein?)</p>
<p>Dennoch bleibt die Frage: welchen Wert haben Bitcoins?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1262&#038;cpage=1#comment-3026</link>
		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2012 22:58:48 +0000</pubDate>
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		<description>2 Fragen und 1 Antwort:
	&lt;li&gt;Warum verwendet jemand überhaupt Bitcoins?
	&lt;li&gt;Was hat das mit dem Thema &quot;sticky prices&quot; zu tun?&lt;/li&gt;

&lt;br&gt;
	&lt;li&gt;Wenn die Bitcoins vollständig in gängige Währungen konvertierbar sind und ihr Markt liquide ist, können sich die Bitcoins m.E. nicht ständig aufwerten, weil Arbitrage auftritt. Der beschriebene Effekt kann ev. entstehen, wenn nur Bitcoins für den Kauf bestimmter Güter zugelassen wären, zugleich die Menge dieser Güter wächst und Konvertierung ausgeschlossen ist (vgl. Aufgabe &quot;Muschelgeld&quot; in unseren Unterlagen). -- Ansonsten sind Bitcoins nur eine der unzähligen Parallelwährungen im Internet, wie z.B. PayPal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>2 Fragen und 1 Antwort:</p>
<li>Warum verwendet jemand überhaupt Bitcoins?
	</li>
<li>Was hat das mit dem Thema &#8220;sticky prices&#8221; zu tun?</li>
<p></p>
<li>Wenn die Bitcoins vollständig in gängige Währungen konvertierbar sind und ihr Markt liquide ist, können sich die Bitcoins m.E. nicht ständig aufwerten, weil Arbitrage auftritt. Der beschriebene Effekt kann ev. entstehen, wenn nur Bitcoins für den Kauf bestimmter Güter zugelassen wären, zugleich die Menge dieser Güter wächst und Konvertierung ausgeschlossen ist (vgl. Aufgabe &#8220;Muschelgeld&#8221; in unseren Unterlagen). &#8212; Ansonsten sind Bitcoins nur eine der unzähligen Parallelwährungen im Internet, wie z.B. PayPal.</li>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bitcoin</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1262&#038;cpage=1#comment-3025</link>
		<dc:creator>Bitcoin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2012 16:28:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.slembeck.ch/blog/?p=1262#comment-3025</guid>
		<description>Hallo Tilman
Zum Thema Sticky-Prices etc. habe ich etwas ganz interessantes gefunden... Es lässt mich seit Tagen nicht mehr los! 

&quot;Bitcoins&quot;: Es handelt sich dabei um eine dezentral organisierte, anonyme Online-Krypto-Währung (also eine elektronische Währung mit der man im Internet anonym bezahlen kann) welche im Vergleich mit zentral organisierten, nationalen Währungen einige grundlegend verschiedene Eigenschaften aufweist.

Es gibt systemisch bedingt nur eine bestimmte Anzahl Bitcoins (21mio), die Menge wird NICHT reguliert oder durch Kreditvergabe aufgebläht, es existieren keine Zinsen. Das den Bitcoins gegenüberstehende Angebot ist jedoch (zumindest potentiell) nahezu unbegrenzt. Bitcoins können über spezielle Börsen zu absolut flexiblen Wechselkursen im Austausch gegen gängige Währungen erworben werden. 
Da Waren jedoch nicht mit Hilfe von Bitcoins produziert werden (sie stammen ja, genau wie die Käufer der Waren, aus realen Volkswirtschaften mit eigener Währung) resultieren absolut flexible Preise, ... 

Aber: How to value Bitcoins the traditional way? Wie muss man sich den &quot;Währungsraum-Internet&quot; und/ oder &quot;Bitcoin-Land&quot; vorstellen um traditionelle Konzepte anwendbar zu machen, womit ist er/ es vergleichbar? Im Prinzip handelt es sich ja um eine Volkswirtschaft ohne Bürger mit ausgeglichener aber (vermutlich) wachsender Handelsbilanz und fixierter Geldmenge - einfach gesagt: Ein staatenloser Marktplatz mit eigener Währung, fixierter Geldmenge und theoretisch unendlich vielen ausländischen Käufern und Verkäufern...

Theoretisch müsste es ja so sein, dass der Wert eines Bitcoins (in Fremdwährung ausgedrückt) sich über den mittels Bitcoins erworbenen, in Fremdwährung gewichteten, Warenkorb geteilt durch die Anzahl Bitcoins multipliziert mit der Umlaufgeschwindigkeit der Bitcoins ermitteln liesse, um es mathematischer auszudrücken:

Wert eines Bitcoins in Fremdwährung =
(In Fremwährung gewichteter Wert des mittels Bitcoins erworbenen Warenkorbs) / (Anzahl Bitcoins*Umlaufgeschwindigkeit)

Oder um es mit den Buchstaben der quantitätstheorie auszudrücken:

Wert eines Bitcoins in Fremdwährung =
Y(in Fremdwährung)/M*V

Wenn man von konstanter Umlaufgeschwindigkeit sowie konstanten Wachstum von Y ausgeht, müssten Bitcoins ebenfalls stetig aufwerten... 

Würden Sie da zustimmen?
Gruss</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tilman<br />
Zum Thema Sticky-Prices etc. habe ich etwas ganz interessantes gefunden&#8230; Es lässt mich seit Tagen nicht mehr los! </p>
<p>&#8220;Bitcoins&#8221;: Es handelt sich dabei um eine dezentral organisierte, anonyme Online-Krypto-Währung (also eine elektronische Währung mit der man im Internet anonym bezahlen kann) welche im Vergleich mit zentral organisierten, nationalen Währungen einige grundlegend verschiedene Eigenschaften aufweist.</p>
<p>Es gibt systemisch bedingt nur eine bestimmte Anzahl Bitcoins (21mio), die Menge wird NICHT reguliert oder durch Kreditvergabe aufgebläht, es existieren keine Zinsen. Das den Bitcoins gegenüberstehende Angebot ist jedoch (zumindest potentiell) nahezu unbegrenzt. Bitcoins können über spezielle Börsen zu absolut flexiblen Wechselkursen im Austausch gegen gängige Währungen erworben werden.<br />
Da Waren jedoch nicht mit Hilfe von Bitcoins produziert werden (sie stammen ja, genau wie die Käufer der Waren, aus realen Volkswirtschaften mit eigener Währung) resultieren absolut flexible Preise, &#8230; </p>
<p>Aber: How to value Bitcoins the traditional way? Wie muss man sich den &#8220;Währungsraum-Internet&#8221; und/ oder &#8220;Bitcoin-Land&#8221; vorstellen um traditionelle Konzepte anwendbar zu machen, womit ist er/ es vergleichbar? Im Prinzip handelt es sich ja um eine Volkswirtschaft ohne Bürger mit ausgeglichener aber (vermutlich) wachsender Handelsbilanz und fixierter Geldmenge &#8211; einfach gesagt: Ein staatenloser Marktplatz mit eigener Währung, fixierter Geldmenge und theoretisch unendlich vielen ausländischen Käufern und Verkäufern&#8230;</p>
<p>Theoretisch müsste es ja so sein, dass der Wert eines Bitcoins (in Fremdwährung ausgedrückt) sich über den mittels Bitcoins erworbenen, in Fremdwährung gewichteten, Warenkorb geteilt durch die Anzahl Bitcoins multipliziert mit der Umlaufgeschwindigkeit der Bitcoins ermitteln liesse, um es mathematischer auszudrücken:</p>
<p>Wert eines Bitcoins in Fremdwährung =<br />
(In Fremwährung gewichteter Wert des mittels Bitcoins erworbenen Warenkorbs) / (Anzahl Bitcoins*Umlaufgeschwindigkeit)</p>
<p>Oder um es mit den Buchstaben der quantitätstheorie auszudrücken:</p>
<p>Wert eines Bitcoins in Fremdwährung =<br />
Y(in Fremdwährung)/M*V</p>
<p>Wenn man von konstanter Umlaufgeschwindigkeit sowie konstanten Wachstum von Y ausgeht, müssten Bitcoins ebenfalls stetig aufwerten&#8230; </p>
<p>Würden Sie da zustimmen?<br />
Gruss</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1262&#038;cpage=1#comment-2660</link>
		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 12:45:31 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Preise weiterhin klebrig&lt;/strong&gt;
Inzwischen ist das Thema ein Gemeinplatz. Die &lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/preise_in_der_schweiz_leicht_gesunken_1.11786133.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;NZZ schreibt heute&lt;/a&gt;:


&lt;blockquote&gt;In der Schweiz sind die Konsumentenpreise im Juli leicht gesunken. Im Vergleich zum Juni beträgt das Minus 0,8 Prozent. Hauptgrund ist der Ausverkauf. Trotz starkem Franken profitieren die Konsumenten bei den Importen immer noch kaum von günstigeren Preisen.&lt;/blockquote&gt;

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Preise weiterhin klebrig</strong><br />
Inzwischen ist das Thema ein Gemeinplatz. Die <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/preise_in_der_schweiz_leicht_gesunken_1.11786133.html" rel="nofollow">NZZ schreibt heute</a>:</p>
<blockquote><p>In der Schweiz sind die Konsumentenpreise im Juli leicht gesunken. Im Vergleich zum Juni beträgt das Minus 0,8 Prozent. Hauptgrund ist der Ausverkauf. Trotz starkem Franken profitieren die Konsumenten bei den Importen immer noch kaum von günstigeren Preisen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1262&#038;cpage=1#comment-2455</link>
		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 22:28:55 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;...und selbst der Wirtschaftsminister&lt;/strong&gt;
Johann Schneider-Ammann hat Verständnis dafür, dass Schweizer Haushalte vermehrt im Ausland einkaufen.
...und erntet herbe Kritik für seinen &quot;mangelnden Patriotismus&quot; und sein Bekenntnis zur freien Marktwirtschaft: &lt;a href=&quot;http://www.videoportal.sf.tv/video?id=e3c7b883-e797-46c0-8765-d5e8025e3fde&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;10vor10-Bericht&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230;und selbst der Wirtschaftsminister</strong><br />
Johann Schneider-Ammann hat Verständnis dafür, dass Schweizer Haushalte vermehrt im Ausland einkaufen.<br />
&#8230;und erntet herbe Kritik für seinen &#8220;mangelnden Patriotismus&#8221; und sein Bekenntnis zur freien Marktwirtschaft: <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=e3c7b883-e797-46c0-8765-d5e8025e3fde" rel="nofollow">10vor10-Bericht</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1262&#038;cpage=1#comment-2443</link>
		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 14:10:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.slembeck.ch/blog/?p=1262#comment-2443</guid>
		<description>&lt;strong&gt;... und die NZZ am Sonntag&lt;/strong&gt;
...ist inzwischen auch dieser Meinung. Unter dem Titel &quot;&lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/schweizer_konsumenten_sollen_holen_was_ihnen_zusteht_1.11285182.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Schweizer Konsumenten sollen holen, was ihnen zusteht&lt;/a&gt;&quot; findet sie, dass Schweizer Konsumenten noch viel mehr im Ausland einkaufen sollten. Dies nicht nur im eigenen Interesse, sondern auch jenem der wirtschaftlichen Effizienz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230; und die NZZ am Sonntag</strong><br />
&#8230;ist inzwischen auch dieser Meinung. Unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/schweizer_konsumenten_sollen_holen_was_ihnen_zusteht_1.11285182.html" rel="nofollow">Schweizer Konsumenten sollen holen, was ihnen zusteht</a>&#8221; findet sie, dass Schweizer Konsumenten noch viel mehr im Ausland einkaufen sollten. Dies nicht nur im eigenen Interesse, sondern auch jenem der wirtschaftlichen Effizienz.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1262&#038;cpage=1#comment-2435</link>
		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 20:37:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.slembeck.ch/blog/?p=1262#comment-2435</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Diesen Blog gelesen....&lt;/strong&gt;
...haben auch die Redakteure des Schweizer Fernsehens. Heute brachte &lt;a href=&quot;http://www.videoportal.sf.tv/video?id=9a11852d-5210-4e99-bac1-6a7dc327e6b3&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;10vor10 einen Bericht&lt;/a&gt; mit obigem Inhalt. Weitere Beispiele für &quot;sticky prices&quot; sind Autos (von BMW) und Möbel von Ikea.

Das schwedische Möbelhaus legt die Preise jeweils ein halbes Jahr zum voraus in Schweizerfranken fest und druckt diese im Katalog ab. Die Preise sind dann für ein ganzes Jahr fixiert. -- Alternativ könnte man Preislisten verwenden, die regelmässig aktualisiert werden oder die Preise gleich in Euro notieren.* Dann würden die Kunden das Wechselkursrisiko tragen, was in den letzten Jahren einen Vorteil für die Kunden gebracht hätte, aber bei sinkendem Schweizerfanken auch ein Nachteil sein kann. Dieses System kennen wir ja von der Tankstelle.

Etwas ausführlicher wurde im Beitrag der Aspekt des mangelnden Wettbewerbs diskutiert. Insbesondere wurde auf die &lt;em&gt;Behinderung von Parallelimporten&lt;/em&gt; durch starke ausländische Markenhersteller hingewiesen. Die Verpflichtung inländischer Detaillisten auf überhöhte Preise durch Generalimporteure ist ein bekanntes Übel, dem die Wettbewerbskommission gelegentlich zu Leibe rückt.

Allerdings nur bei marktbeherrschenden Unternehmen. Und der Nachweis, dass ein Unternehmen eine dominante Stellung inne hat, ist nicht immer einfach. Prof. em. Roger Zäch argumentiert im Studio, dass ein ausländischer Hersteller (wie z.B. Nivea) zwar nicht gegenüber den Konsumenten marktbeherrschend auftritt (weil diese auf andere Produkte ausweichen können), aber gegenüber den Schweizer Händlern eine solche Stellung haben kann. Vor diesem Hintergrund könnte die Wettbewerbskommission aktiv werden, wenn der ausländische Hersteller der Marke Wechselkursvorteile nicht weiter gibt. 
Ob sich die WEKO auf diese Argumentation einlässt, ist für mich fraglich. Unser Wettbewerbsrecht ist nämlich nicht auf die Herstellung von Wettbewerb im allgemeinen, sondern die Bekämpfung marktbeherrschender Stellungen von einzelnen Marktteilnehmern ausgerichtet.

Am einfachsten wäre es, die Importe immer in Euro zu fakturieren, doch lässt sich dies wohl kaum allgemein durchsetzen. -- Immerhin gibt es einen wichtigen Bereich, in dem dies der Fall ist und zwar bei den &lt;em&gt;Mineralölprodukten&lt;/em&gt;. Schwankungen der Rohwarenpreise und der Wechselkurse werden hier viel direkter an die Konsumenten weiter gegeben, wobei man auch hier den Eindruck hat, dass Preisanstiege ihren Weg schneller an die Zapfsäulen finden als Preisabschläge.

Hier noch ein &lt;strong&gt;Trostpflaster für die Autofahrer&lt;/strong&gt;: der Literpreis für das Benzin würde heute über 2 Franken betragen, wenn der Franken gegenüber dem US-Dollar nicht derart gestiegen wäre...

*Die Idee, in der Schweiz mit Euro zu zahlen, ist Gegenstand einer &lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/starker_franken_1.11885388.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;SDA-Meldung vom 12. August 2011&lt;/a&gt;. Wenn in manchen (grenznahen) Restaurants oder Migros-Filialen auf dem Kassenbon ein Euro-Preis steht und der Wechselkurs nicht den aktuellen Verhältnissen angepasst wurde, kann sich eine Bezahlung in Euro (sofern dieser gerade zur Hand ist) lohnen. -- Allerdings wir der Euro nicht überall in der Schweiz akzeptiert und es reicht leider auch nicht, dass ein Euro-Preis angeschrieben ist, wie dies beispielsweise bei Zeitschriften und Büchern am Kiosk üblich ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Diesen Blog gelesen&#8230;.</strong><br />
&#8230;haben auch die Redakteure des Schweizer Fernsehens. Heute brachte <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=9a11852d-5210-4e99-bac1-6a7dc327e6b3" rel="nofollow">10vor10 einen Bericht</a> mit obigem Inhalt. Weitere Beispiele für &#8220;sticky prices&#8221; sind Autos (von BMW) und Möbel von Ikea.</p>
<p>Das schwedische Möbelhaus legt die Preise jeweils ein halbes Jahr zum voraus in Schweizerfranken fest und druckt diese im Katalog ab. Die Preise sind dann für ein ganzes Jahr fixiert. &#8212; Alternativ könnte man Preislisten verwenden, die regelmässig aktualisiert werden oder die Preise gleich in Euro notieren.* Dann würden die Kunden das Wechselkursrisiko tragen, was in den letzten Jahren einen Vorteil für die Kunden gebracht hätte, aber bei sinkendem Schweizerfanken auch ein Nachteil sein kann. Dieses System kennen wir ja von der Tankstelle.</p>
<p>Etwas ausführlicher wurde im Beitrag der Aspekt des mangelnden Wettbewerbs diskutiert. Insbesondere wurde auf die <em>Behinderung von Parallelimporten</em> durch starke ausländische Markenhersteller hingewiesen. Die Verpflichtung inländischer Detaillisten auf überhöhte Preise durch Generalimporteure ist ein bekanntes Übel, dem die Wettbewerbskommission gelegentlich zu Leibe rückt.</p>
<p>Allerdings nur bei marktbeherrschenden Unternehmen. Und der Nachweis, dass ein Unternehmen eine dominante Stellung inne hat, ist nicht immer einfach. Prof. em. Roger Zäch argumentiert im Studio, dass ein ausländischer Hersteller (wie z.B. Nivea) zwar nicht gegenüber den Konsumenten marktbeherrschend auftritt (weil diese auf andere Produkte ausweichen können), aber gegenüber den Schweizer Händlern eine solche Stellung haben kann. Vor diesem Hintergrund könnte die Wettbewerbskommission aktiv werden, wenn der ausländische Hersteller der Marke Wechselkursvorteile nicht weiter gibt.<br />
Ob sich die WEKO auf diese Argumentation einlässt, ist für mich fraglich. Unser Wettbewerbsrecht ist nämlich nicht auf die Herstellung von Wettbewerb im allgemeinen, sondern die Bekämpfung marktbeherrschender Stellungen von einzelnen Marktteilnehmern ausgerichtet.</p>
<p>Am einfachsten wäre es, die Importe immer in Euro zu fakturieren, doch lässt sich dies wohl kaum allgemein durchsetzen. &#8212; Immerhin gibt es einen wichtigen Bereich, in dem dies der Fall ist und zwar bei den <em>Mineralölprodukten</em>. Schwankungen der Rohwarenpreise und der Wechselkurse werden hier viel direkter an die Konsumenten weiter gegeben, wobei man auch hier den Eindruck hat, dass Preisanstiege ihren Weg schneller an die Zapfsäulen finden als Preisabschläge.</p>
<p>Hier noch ein <strong>Trostpflaster für die Autofahrer</strong>: der Literpreis für das Benzin würde heute über 2 Franken betragen, wenn der Franken gegenüber dem US-Dollar nicht derart gestiegen wäre&#8230;</p>
<p>*Die Idee, in der Schweiz mit Euro zu zahlen, ist Gegenstand einer <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/starker_franken_1.11885388.html" rel="nofollow">SDA-Meldung vom 12. August 2011</a>. Wenn in manchen (grenznahen) Restaurants oder Migros-Filialen auf dem Kassenbon ein Euro-Preis steht und der Wechselkurs nicht den aktuellen Verhältnissen angepasst wurde, kann sich eine Bezahlung in Euro (sofern dieser gerade zur Hand ist) lohnen. &#8212; Allerdings wir der Euro nicht überall in der Schweiz akzeptiert und es reicht leider auch nicht, dass ein Euro-Preis angeschrieben ist, wie dies beispielsweise bei Zeitschriften und Büchern am Kiosk üblich ist.</p>
]]></content:encoded>
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