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	<title>Kommentare zu: Ein Haarschnitt für Griechenland</title>
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	<description>I don&#039;t care who writes a nation&#039;s laws if I can write its economics textbooks...</description>
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		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
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		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 09:02:12 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/warum_glaeubiger_freiwillig_verzichten_sollen_1.13141517.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Nun doch ein Schuldenschnitt&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;
Endlich hat man sich darauf geeinigt, dass ein Schuldenschnitt für Griechenland unumgänglich ist. Manchmal braucht die Politik etwas länger. Allerdings setzt man auf einen &quot;freiwilligen Verzicht&quot; der Gläubiger. Wie viele da tatsächlich mitmachen werden, ist unklar.

Der Grund für die &quot;Freiwilligkeit&quot; ist, dass in diesem Falle die Kreditausfallversicherungen (CDS) nicht in Anspruch genommen werden können. Der CDS-Markt ist sehr intransparent. Offenbar besteht die Angst, dass bei einer Inanspruchnahme der Versicherung, eine unheilvolle Kettenreaktion ausgelöst werden könnte.

Da fragt man sich natürlich, warum solche Versicherungen überhaupt gekauft werden, insbesondere für grössere Länder wie Portugal, Spanien oder Italien. Ich habe stark den Eindruck, dass selbst die Akteure am CDS-Markt diesen nicht ganz durchschauen. Sie kaufen CDS wohl eher aus psychologischen Motiven, insbesondere um sich im Schadensfall nicht vorwerfen zu lassen, sie hätten vorher nichts unternommen.
Dass die CDS bei einem Grossschaden effektiv funktionieren würden, glaubt hingegen niemand wirklich.
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Endlich hat man sich darauf geeinigt, dass ein Schuldenschnitt für Griechenland unumgänglich ist. Manchmal braucht die Politik etwas länger. Allerdings setzt man auf einen &#8220;freiwilligen Verzicht&#8221; der Gläubiger. Wie viele da tatsächlich mitmachen werden, ist unklar.</p>
<p>Der Grund für die &#8220;Freiwilligkeit&#8221; ist, dass in diesem Falle die Kreditausfallversicherungen (CDS) nicht in Anspruch genommen werden können. Der CDS-Markt ist sehr intransparent. Offenbar besteht die Angst, dass bei einer Inanspruchnahme der Versicherung, eine unheilvolle Kettenreaktion ausgelöst werden könnte.</p>
<p>Da fragt man sich natürlich, warum solche Versicherungen überhaupt gekauft werden, insbesondere für grössere Länder wie Portugal, Spanien oder Italien. Ich habe stark den Eindruck, dass selbst die Akteure am CDS-Markt diesen nicht ganz durchschauen. Sie kaufen CDS wohl eher aus psychologischen Motiven, insbesondere um sich im Schadensfall nicht vorwerfen zu lassen, sie hätten vorher nichts unternommen.<br />
Dass die CDS bei einem Grossschaden effektiv funktionieren würden, glaubt hingegen niemand wirklich.</p>
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