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	<title>Kommentare zu: SNB: Und sie bewegt sich doch&#8230;</title>
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	<description>I don&#039;t care who writes a nation&#039;s laws if I can write its economics textbooks...</description>
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		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1383&#038;cpage=1#comment-2636</link>
		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 23:14:35 +0000</pubDate>
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		<description>...hier noch weitere Infos über
&lt;strong&gt;Das chinesische Währungssystem&lt;/strong&gt;

Im Juli 2005 wertet die Zentralbank den Yuan gegenüber dem Dollar um 2,1 Prozent auf und kündigt den Übergang zu einer Währungskorbpolitik an. Nach Angaben der Zentralbank sind die wichtigsten Währungen des Korbs Dollar, Euro, Yen und der koreanische Won. Auch der Singapurer Dollar, das britische Pfund, der malaysische Ringgit, der russische Rubel, der australische Dollar, der thailändische Baht und der kanadische Dollar sind enthalten. Die Gewichtung der Währungen ist geheim.

Ab Juli 2008 ist der Yuan de facto wieder an den Dollar gekoppelt, um die heimische Wirtschaft vor den Auswirkungen der Finanzkrise zu schützen.

Die chinesische Zentralbank setzt täglich einen Mittelwert fest, der sich an von Händlern gesammelten Angeboten orientiert. Gegenüber diesem Wert darf der Yuan im Verhältnis zum Dollar bis zu 0,5 Prozent an einem Tag steigen oder fallen. Tatsächlich beschränken sich die Schwankungen des Yuan jedoch meist auf bis zu 0,15 Prozent gegenüber dem Dollar-Mittelwert. Die tägliche Handelsspanne gegenüber anderen wichtigen Währungen ist auf plus oder minus drei Prozent gegenüber dem täglichen Mittelwert festgesetzt.

&lt;strong&gt;Quelle:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,701882,00.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Spiegel Online&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;hier noch weitere Infos über<br />
<strong>Das chinesische Währungssystem</strong></p>
<p>Im Juli 2005 wertet die Zentralbank den Yuan gegenüber dem Dollar um 2,1 Prozent auf und kündigt den Übergang zu einer Währungskorbpolitik an. Nach Angaben der Zentralbank sind die wichtigsten Währungen des Korbs Dollar, Euro, Yen und der koreanische Won. Auch der Singapurer Dollar, das britische Pfund, der malaysische Ringgit, der russische Rubel, der australische Dollar, der thailändische Baht und der kanadische Dollar sind enthalten. Die Gewichtung der Währungen ist geheim.</p>
<p>Ab Juli 2008 ist der Yuan de facto wieder an den Dollar gekoppelt, um die heimische Wirtschaft vor den Auswirkungen der Finanzkrise zu schützen.</p>
<p>Die chinesische Zentralbank setzt täglich einen Mittelwert fest, der sich an von Händlern gesammelten Angeboten orientiert. Gegenüber diesem Wert darf der Yuan im Verhältnis zum Dollar bis zu 0,5 Prozent an einem Tag steigen oder fallen. Tatsächlich beschränken sich die Schwankungen des Yuan jedoch meist auf bis zu 0,15 Prozent gegenüber dem Dollar-Mittelwert. Die tägliche Handelsspanne gegenüber anderen wichtigen Währungen ist auf plus oder minus drei Prozent gegenüber dem täglichen Mittelwert festgesetzt.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,701882,00.html" rel="nofollow">Spiegel Online</a></p>
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		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1383&#038;cpage=1#comment-2634</link>
		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 22:33:13 +0000</pubDate>
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		<description>@Marc Berthoud
Was Sie vorschlagen, ist eine Art &lt;em&gt;currency board&lt;/em&gt;, welches ich für eine kleine und wirtschaftlich stark verfochtene Volkswirtschaft wie die Schweiz für völlig ungeeignet halte. -- Man stelle sich nur vor, dass Touristen die die Schweiz besuchen wollen, vorgängig bei einer staatlichen Stelle Schweizerfranken beantragen und bei der Einreise kaufen müssten. Vermutlich würden die Hoteliers ganz einfach dazu übergehen, Euros und Dollars zu akzeptieren, was man anschliessend staatlicherseits verbieten und kontrollieren müsste. Der Tourismus wäre sogleich am Boden.

Interessant wäre auch was mit jenen Ausländern geschieht, die heute Schweizerfranken besitzen. Kann man ihnen den Handel verbieten? Man müsste ihnen wohl die Franken abkaufen -- gegen Euro und Dollar, versteht sich. Das ist eine ziemlich absurde Vorstellung, denn erstens wäre dies das genaue Gegenteil des sinnvollen Weges, indem nämlich der Franken verknappt und sein Preis noch weiter steigen würde und zweitens würden die Devisenreserven der SNB dazu niemals ausreichen (Euro und Dollar kann sie nämlich nicht schaffen). 

China betreibt so etwas wie ein &quot;managed floating&quot; mit Devisenmarktinterventionen der PBoC und Kapitalverkehrsregulierungen, was ein komplexes System bedingt, das über mehrere Jahre eingeführt werden müsste und keine dauerhaften Vorteile für die Schweiz bringt.

Wie ich &lt;a href=&quot;http://www.slembeck.ch/blog/?p=1377&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;gestern hier erläutert&lt;/a&gt; habe, ginge es einfacher, indem man ein Wechselkursziel kommuniziert und dieses standhaft verteidigt. &lt;strong&gt;Sobald die Marktteilnehmer verstehen, dass die SNB das Ziel tatsächlich durchsetzt, ist der Spekulation jeglicher Boden entzogen!&lt;/strong&gt;
Nehmen wir z.B. an, dass die SNB ein Ziel von 1.20 CHF/Euro setzt und anschliessend so viele Euro kauft, bis sich dieser Wert am Markt einstellt. Nun hat kein Spekulant mehr einen Anreiz auf einen Wiederanstieg des Fankens zu wetten, weil er weiss, dass die SNB bei Kursabweichungen sogleich wieder intervenieren würde.

Dabei muss der Weg zum Zielkurs nicht einmal teuer sein. Wenn die Marktteilnehmer nach Bekanntgabe des Wechselkursziels von dessen Durchsetzung durch die SNB überzeugt sind (auch weil sie wissen, dass die SNB Franken in unbegrenzter Menge auf den Markt bringen kann, also am längeren Hebel sitzt), werden sie möglichst schnell aus dem Franken aussteigen, noch bevor das gesetzte Kursziel erreicht ist, weil sie sonst mit schwächer werdendem Franken Geld verlieren.

Es kann also sehr gut sein, dass der Kurs relativ rasch auf den Zielwert kommt, ohne dass massiv mehr Fanken in Umlauf gelangen und die Inflation längerfristig angeheizt wird. Damit dies geschieht, muss die SNB ihren Politikwechsel lediglich glaubhaft machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Marc Berthoud<br />
Was Sie vorschlagen, ist eine Art <em>currency board</em>, welches ich für eine kleine und wirtschaftlich stark verfochtene Volkswirtschaft wie die Schweiz für völlig ungeeignet halte. &#8212; Man stelle sich nur vor, dass Touristen die die Schweiz besuchen wollen, vorgängig bei einer staatlichen Stelle Schweizerfranken beantragen und bei der Einreise kaufen müssten. Vermutlich würden die Hoteliers ganz einfach dazu übergehen, Euros und Dollars zu akzeptieren, was man anschliessend staatlicherseits verbieten und kontrollieren müsste. Der Tourismus wäre sogleich am Boden.</p>
<p>Interessant wäre auch was mit jenen Ausländern geschieht, die heute Schweizerfranken besitzen. Kann man ihnen den Handel verbieten? Man müsste ihnen wohl die Franken abkaufen &#8212; gegen Euro und Dollar, versteht sich. Das ist eine ziemlich absurde Vorstellung, denn erstens wäre dies das genaue Gegenteil des sinnvollen Weges, indem nämlich der Franken verknappt und sein Preis noch weiter steigen würde und zweitens würden die Devisenreserven der SNB dazu niemals ausreichen (Euro und Dollar kann sie nämlich nicht schaffen). </p>
<p>China betreibt so etwas wie ein &#8220;managed floating&#8221; mit Devisenmarktinterventionen der PBoC und Kapitalverkehrsregulierungen, was ein komplexes System bedingt, das über mehrere Jahre eingeführt werden müsste und keine dauerhaften Vorteile für die Schweiz bringt.</p>
<p>Wie ich <a href="http://www.slembeck.ch/blog/?p=1377" rel="nofollow">gestern hier erläutert</a> habe, ginge es einfacher, indem man ein Wechselkursziel kommuniziert und dieses standhaft verteidigt. <strong>Sobald die Marktteilnehmer verstehen, dass die SNB das Ziel tatsächlich durchsetzt, ist der Spekulation jeglicher Boden entzogen!</strong><br />
Nehmen wir z.B. an, dass die SNB ein Ziel von 1.20 CHF/Euro setzt und anschliessend so viele Euro kauft, bis sich dieser Wert am Markt einstellt. Nun hat kein Spekulant mehr einen Anreiz auf einen Wiederanstieg des Fankens zu wetten, weil er weiss, dass die SNB bei Kursabweichungen sogleich wieder intervenieren würde.</p>
<p>Dabei muss der Weg zum Zielkurs nicht einmal teuer sein. Wenn die Marktteilnehmer nach Bekanntgabe des Wechselkursziels von dessen Durchsetzung durch die SNB überzeugt sind (auch weil sie wissen, dass die SNB Franken in unbegrenzter Menge auf den Markt bringen kann, also am längeren Hebel sitzt), werden sie möglichst schnell aus dem Franken aussteigen, noch bevor das gesetzte Kursziel erreicht ist, weil sie sonst mit schwächer werdendem Franken Geld verlieren.</p>
<p>Es kann also sehr gut sein, dass der Kurs relativ rasch auf den Zielwert kommt, ohne dass massiv mehr Fanken in Umlauf gelangen und die Inflation längerfristig angeheizt wird. Damit dies geschieht, muss die SNB ihren Politikwechsel lediglich glaubhaft machen.</p>
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		<title>Von: Marc Berthoud</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1383&#038;cpage=1#comment-2633</link>
		<dc:creator>Marc Berthoud</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 21:27:07 +0000</pubDate>
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		<description>Versuchen Sie sich mal Gedanken darueber zu machen, ob der &quot;radikale&quot; Politikwechsel nicht heissen koennte, die freie Konvertierbarkeit des CHF aufzuheben !

Wenn die SNB die freie Konvertierbarkeit des CHF aufhebt, dieser also an den intern. Finanzmaerkten nicht mehr gehandelt werden kann, sondern nur noch in der CH von der SNB, dann koennen nur noch Leute den CHF nachfragen, welche entweder Gueter aus der CH beziehen wollen oder Finanzanlagen in der CH in CHF taetigen wollen. 
Werden die Finanzstroeme zu gross, dann werden Negativzinsen verhaengt und die Finanzstroeme versiegen. 

M.a.W. es geht darum aus dem katazyklischen Finanzmarkt der internat. Spekulanten auszusteigen, BEVOR sie uns ausgelutscht haben. 

GENAU AUS DIESEM GRUND uebrigens sind die Chinesen bei diesem Finanzbordello gar nicht erst mit dabei, weil sie wie ich, dort stehen geblieben sind, als Spekulanten noch als volkswirtschaftliche Schaedlinge bezeichnet wurden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Versuchen Sie sich mal Gedanken darueber zu machen, ob der &#8220;radikale&#8221; Politikwechsel nicht heissen koennte, die freie Konvertierbarkeit des CHF aufzuheben !</p>
<p>Wenn die SNB die freie Konvertierbarkeit des CHF aufhebt, dieser also an den intern. Finanzmaerkten nicht mehr gehandelt werden kann, sondern nur noch in der CH von der SNB, dann koennen nur noch Leute den CHF nachfragen, welche entweder Gueter aus der CH beziehen wollen oder Finanzanlagen in der CH in CHF taetigen wollen.<br />
Werden die Finanzstroeme zu gross, dann werden Negativzinsen verhaengt und die Finanzstroeme versiegen. </p>
<p>M.a.W. es geht darum aus dem katazyklischen Finanzmarkt der internat. Spekulanten auszusteigen, BEVOR sie uns ausgelutscht haben. </p>
<p>GENAU AUS DIESEM GRUND uebrigens sind die Chinesen bei diesem Finanzbordello gar nicht erst mit dabei, weil sie wie ich, dort stehen geblieben sind, als Spekulanten noch als volkswirtschaftliche Schaedlinge bezeichnet wurden.</p>
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