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	<title>Kommentare zu: Sinnvolle Zweitwohnungen</title>
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	<description>I don&#039;t care who writes a nation&#039;s laws if I can write its economics textbooks...</description>
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		<title>Von: Die Welt &#8211; ökonomisch gesehen &#187; Bündner Vergangenheitsbewältigung</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1714&#038;cpage=1#comment-3028</link>
		<dc:creator>Die Welt &#8211; ökonomisch gesehen &#187; Bündner Vergangenheitsbewältigung</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Sep 2012 19:58:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ich hier bereits angedeutet habe, bestünde die ökonomisch saubere Lösung darin, im Sinne einer [...]</description>
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		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1714&#038;cpage=1#comment-2972</link>
		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 21:08:23 +0000</pubDate>
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		<description>Die beiden Tourismusexperten, Thomas Bieger und Christian Laesser, haben heute einen &lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/marktwirtschaftliche_auswege_aus_dem_zweitwohnungsdilemma_1.15721156.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung&lt;/a&gt; publiziert, worin sie einen etwas anderen Standpunkt einnehmen.

Allerdings scheint mir einiges im Text erklärungsbedürftig. Hier einige Auszüge:


&lt;blockquote&gt;Wird die Initiative hart umgesetzt, dürfte ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung und des Volkseinkommens der Berg- und Randregionen verschwinden. [Dies ist...] ähnlich, wie wenn die Berggebiete den Städten eine wirtschaftliche Tätigkeit verbieten würden, die bis zu 50 Prozent ihrer Exporterlöse ausmacht.&lt;/blockquote&gt;

Der Erlös aus dem zusätzlichen Zweitwohnungsbau macht einen Grossteil (50% ?) der Wertschöpfung dieser Regionen aus? Das ist schwer nachvollziehbar...



&lt;blockquote&gt;Tourismus rentiert ausserhalb der international positionierten touristischen Zentren nicht. Warme Betten müssen immer durch den Bau und Verkauf von Zweitwohnungen subventioniert werden.&lt;/blockquote&gt;

Das ist ein hartes Urteil. Wenn dem so ist, bedeutet dies, dass die Besiedelung der Berg- und Randregionen ausserhalb der touristischen Zentren bislang nur durch eine fortwährende Verbauung erhalten werden konnte. Das ist offensichtlich weder eine ökonomisch, noch eine ökologisch nachhaltige Strategie. 
&lt;strong&gt;Wenn wir eine dezentrale Besiedelung in ökonomisch nicht selbsttragenden Gebieten wollen, muss eine andere Lösung gefunden werden, als die nachhaltige Zerstörung der oftmals einzigen Ressource dieser Gebiete, nämlich einer intakten Natur.&lt;/strong&gt; -- Analog zur Landwirtschaft, kann diese Lösung zumindest teilweise in der Entschädigung gemeinwirtschaftlicher Leistungen bestehen.

&lt;blockquote&gt;Geht es aber nicht um einen Rückbau, sondern um einen Baustopp, wird bei der Umsetzung der Initiative in Kauf genommen, dass das Ziel, maximal 20 Prozent Zweitwohnungen, lange und in einigen Gemeinden nie erreicht werden kann.&lt;/blockquote&gt;

Ja, das ist das Szenario, welches die Initianten beabsichtigen. Dies wurde im Vorfeld, insbesondere von Franz Weber, klar kommuniziert (zuletzt &lt;a href=&quot;http://www.videoportal.sf.tv/video?id=5abf6e70-7ad0-45d5-9d69-2ef0c24c0e8f&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;bei Schawinski&lt;/a&gt;). Das Szenario &quot;Rückbau&quot; wurde von den Initianten nie vertreten; siehe auch die Aussagen auf der Website der Initiative.*

&lt;blockquote&gt;[Es] besteht die Gefahr der kalten Unterwanderung der Initiative, wenn etwa viele Einheimische ihre Logis als Zweitwohnungen verkaufen, um dann für sich neue Häuser zu bauen.&lt;/blockquote&gt;

Wird das Gesetz im Sinne der Initianten ausgearbeitet, ist diese &quot;Unterwanderung&quot; keine legale Option; siehe nachfolgend.

*&lt;a href=&quot;http://www.zweitwohnungsinitiative.ch/fragen-und-antworten.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;
&lt;strong&gt;Was geschieht mit den bereits bestehenden Zweitwohnungen?&lt;/strong&gt;

Die bereits bestehenden Zweitwohnungen bleiben selbstverständlich bestehen. Sie können weiter als Zweitwohnungen benutzt werden. Die Initiative verlangt keine Umwandlung von Zweit- in Erstwohnungen. In Zukunft dürfen Zweitwohnungen nur noch 20 Prozent der Wohnflächen einer Gemeinde ausmachen. Wo die Zweitwohnungen diesen Anteil bereits übersteigen, können erst wieder neue Zweitwohnungen gebaut werden, falls der Zweitwohnungsanteil unter 20 Prozent sinkt. Das gleiche gilt für die Umwandlung von Erstwohnungen in Zweitwohnungen.

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die beiden Tourismusexperten, Thomas Bieger und Christian Laesser, haben heute einen <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/marktwirtschaftliche_auswege_aus_dem_zweitwohnungsdilemma_1.15721156.html" rel="nofollow">Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung</a> publiziert, worin sie einen etwas anderen Standpunkt einnehmen.</p>
<p>Allerdings scheint mir einiges im Text erklärungsbedürftig. Hier einige Auszüge:</p>
<blockquote><p>Wird die Initiative hart umgesetzt, dürfte ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung und des Volkseinkommens der Berg- und Randregionen verschwinden. [Dies ist...] ähnlich, wie wenn die Berggebiete den Städten eine wirtschaftliche Tätigkeit verbieten würden, die bis zu 50 Prozent ihrer Exporterlöse ausmacht.</p></blockquote>
<p>Der Erlös aus dem zusätzlichen Zweitwohnungsbau macht einen Grossteil (50% ?) der Wertschöpfung dieser Regionen aus? Das ist schwer nachvollziehbar&#8230;</p>
<blockquote><p>Tourismus rentiert ausserhalb der international positionierten touristischen Zentren nicht. Warme Betten müssen immer durch den Bau und Verkauf von Zweitwohnungen subventioniert werden.</p></blockquote>
<p>Das ist ein hartes Urteil. Wenn dem so ist, bedeutet dies, dass die Besiedelung der Berg- und Randregionen ausserhalb der touristischen Zentren bislang nur durch eine fortwährende Verbauung erhalten werden konnte. Das ist offensichtlich weder eine ökonomisch, noch eine ökologisch nachhaltige Strategie.<br />
<strong>Wenn wir eine dezentrale Besiedelung in ökonomisch nicht selbsttragenden Gebieten wollen, muss eine andere Lösung gefunden werden, als die nachhaltige Zerstörung der oftmals einzigen Ressource dieser Gebiete, nämlich einer intakten Natur.</strong> &#8212; Analog zur Landwirtschaft, kann diese Lösung zumindest teilweise in der Entschädigung gemeinwirtschaftlicher Leistungen bestehen.</p>
<blockquote><p>Geht es aber nicht um einen Rückbau, sondern um einen Baustopp, wird bei der Umsetzung der Initiative in Kauf genommen, dass das Ziel, maximal 20 Prozent Zweitwohnungen, lange und in einigen Gemeinden nie erreicht werden kann.</p></blockquote>
<p>Ja, das ist das Szenario, welches die Initianten beabsichtigen. Dies wurde im Vorfeld, insbesondere von Franz Weber, klar kommuniziert (zuletzt <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=5abf6e70-7ad0-45d5-9d69-2ef0c24c0e8f" rel="nofollow">bei Schawinski</a>). Das Szenario &#8220;Rückbau&#8221; wurde von den Initianten nie vertreten; siehe auch die Aussagen auf der Website der Initiative.*</p>
<blockquote><p>[Es] besteht die Gefahr der kalten Unterwanderung der Initiative, wenn etwa viele Einheimische ihre Logis als Zweitwohnungen verkaufen, um dann für sich neue Häuser zu bauen.</p></blockquote>
<p>Wird das Gesetz im Sinne der Initianten ausgearbeitet, ist diese &#8220;Unterwanderung&#8221; keine legale Option; siehe nachfolgend.</p>
<p>*<a href="http://www.zweitwohnungsinitiative.ch/fragen-und-antworten.html" rel="nofollow">Quelle</a><br />
<strong>Was geschieht mit den bereits bestehenden Zweitwohnungen?</strong></p>
<p>Die bereits bestehenden Zweitwohnungen bleiben selbstverständlich bestehen. Sie können weiter als Zweitwohnungen benutzt werden. Die Initiative verlangt keine Umwandlung von Zweit- in Erstwohnungen. In Zukunft dürfen Zweitwohnungen nur noch 20 Prozent der Wohnflächen einer Gemeinde ausmachen. Wo die Zweitwohnungen diesen Anteil bereits übersteigen, können erst wieder neue Zweitwohnungen gebaut werden, falls der Zweitwohnungsanteil unter 20 Prozent sinkt. Das gleiche gilt für die Umwandlung von Erstwohnungen in Zweitwohnungen.</p>
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