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	<title>Kommentare zu: 150 Artikel und &#8220;Lob&#8221; von der NZZ</title>
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	<description>I don&#039;t care who writes a nation&#039;s laws if I can write its economics textbooks...</description>
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		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=2289&#038;cpage=1#comment-3186</link>
		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2016 13:44:27 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Mottier,
vielen Dank für Ihre interessanten Bemerkungen und das Lob!
Meinen Rückblick auf das erste Jahr (im März 2011) habe ich in Australien geschrieben, wo ich mein Sabbatical verbrachte. Im dortigen TV gab es eine Diskussionssendung über die zukünftige ökonomische Basis der Medien. Im Kern:

Aufgrund des Internets ist es schwierig, Geld für &quot;News&quot; zu verlangen, weil diese meist kostenlos verbreitet werden. Um Orientierungshilfe zu erhalten, sind die Medienkonsumenten aber bereit, Geld für gut begründete &quot;Opinion&quot; auszugeben -- so jedenfalls die Hypothese.

&quot;&lt;em&gt;Gute Journalisten&lt;/em&gt;&quot; recherchieren demnach nicht nur die Fakten, sondern liefern auch die Hintergründe und ordnen die Dinge und Geschehnisse ein (z.B.: Wer hat welches Interesse, dass dies geschieht / nicht geschieht?). Es ist dann den Medienrezipienten überlassen, welche Erklärungen / Begründungen sie gut oder glaubhaft finden. Letztlich läuft es auch auf die Frage der Reputation des Medienschaffenden bzw. des Publikationsorgans / des Verlags hinaus.

Als Konstruktivist glaube ich persönlich ohnehin nicht an eine &quot;objektive Realität&quot;. Jeder muss sich immer aus verschiedenen Quellen, seine eigene Meinung bilden -- kein Medium kann uns das abnehmen.

Ja, &lt;em&gt;Udo Ulfkotte&lt;/em&gt; hat spannende Geschichten zu erzählen. Momentan läuft in Deutschland eine Diskussion, zu der ich mir aber noch kein Bild gemacht habe. &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-132212276.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Hier &lt;/a&gt;eine Art Kritik an Ulfkotte. --- Dass die USA auch Ressourcen-Kriege im eigenen Interesse führen und andere Länder (die Nachbarländer und Europa) dann von den Folgen betroffen sind, scheint mir ein plausibler Aspekt eines komplexen Themas.
Beste Grüsse, Tilman Slembeck</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Mottier,<br />
vielen Dank für Ihre interessanten Bemerkungen und das Lob!<br />
Meinen Rückblick auf das erste Jahr (im März 2011) habe ich in Australien geschrieben, wo ich mein Sabbatical verbrachte. Im dortigen TV gab es eine Diskussionssendung über die zukünftige ökonomische Basis der Medien. Im Kern:</p>
<p>Aufgrund des Internets ist es schwierig, Geld für &#8220;News&#8221; zu verlangen, weil diese meist kostenlos verbreitet werden. Um Orientierungshilfe zu erhalten, sind die Medienkonsumenten aber bereit, Geld für gut begründete &#8220;Opinion&#8221; auszugeben &#8212; so jedenfalls die Hypothese.</p>
<p>&#8220;<em>Gute Journalisten</em>&#8221; recherchieren demnach nicht nur die Fakten, sondern liefern auch die Hintergründe und ordnen die Dinge und Geschehnisse ein (z.B.: Wer hat welches Interesse, dass dies geschieht / nicht geschieht?). Es ist dann den Medienrezipienten überlassen, welche Erklärungen / Begründungen sie gut oder glaubhaft finden. Letztlich läuft es auch auf die Frage der Reputation des Medienschaffenden bzw. des Publikationsorgans / des Verlags hinaus.</p>
<p>Als Konstruktivist glaube ich persönlich ohnehin nicht an eine &#8220;objektive Realität&#8221;. Jeder muss sich immer aus verschiedenen Quellen, seine eigene Meinung bilden &#8212; kein Medium kann uns das abnehmen.</p>
<p>Ja, <em>Udo Ulfkotte</em> hat spannende Geschichten zu erzählen. Momentan läuft in Deutschland eine Diskussion, zu der ich mir aber noch kein Bild gemacht habe. <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-132212276.html" rel="nofollow">Hier </a>eine Art Kritik an Ulfkotte. &#8212; Dass die USA auch Ressourcen-Kriege im eigenen Interesse führen und andere Länder (die Nachbarländer und Europa) dann von den Folgen betroffen sind, scheint mir ein plausibler Aspekt eines komplexen Themas.<br />
Beste Grüsse, Tilman Slembeck</p>
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		<title>Von: Jean-Daniel Mottier</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=2289&#038;cpage=1#comment-3185</link>
		<dc:creator>Jean-Daniel Mottier</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2016 00:39:56 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Slembeck,
bitte erlauben Sie mir bei dieser Gelegenheit (Jubiläum) auf Ihren Blog vom 21.3.2011 zurück zu greifen. Sie hatten sich damals positiv geäussert, dass sich &#039;die Medienlandschaft von &quot;News&quot; zu &quot;Opinion&quot; bewege&#039;.
Ich hatte, als ich dies las, etwas gestutzt, aber so glaube ich, Sie sehr wahrscheinlich falsch verstanden. Auf jeden Falle habe ich eben etwa über 3 Stunden versucht in der Englischen Medienlandschaft ähnliche Aussagen und Begründungen zu finden wie ich diese z.B. auf YouTube im Deutschen Sprachraum ohne Schwierigkeiten und mit Erfolg fand, nämlich intelligente Auesserungen über die Hintergründe des Chaos im Nahen Osten (auch Flüchtlingskriese). Siehe weiter unten 3 Links. Nun habe ich in diesen 3 Stunden nichts als Meinungen gefunden und keine einzige sachliche und nüchterne Recherche in diesem Gebiet. Ich frage mich, in wiefern mich nun diese Meinungen bereichert haben und inwiefern z. B. ein Amerikaner unter diesen Umständen,  je ein Gefühl auf eine freie (vorurteilsfreie) Berichterstattung entwickeln könnte. 
Herr Slembeck, ich lese Sie immer mit grossem Vergnügen, denn Ihre &quot;Meinungen&quot; sind begründet und sicher nicht als Mainstream abzutun.
Gerne hätte ich zum Beispiel, Ihre Analyse zu dem angesprochenen Thema gelesen, hier darum die drei Links, die gleich zur Sache führen: https://youtu.be/I3Dr9Cp-9ns (Kurzfilm mit Udo Ulfkotte 3&#039;52&quot;); https://www.youtube.com/watch?v=syygOaRlwNE (Michael Lüders, &quot;Wer den Wind säht&quot;, 1h11&#039;04&quot;) und zu Schluss https://www.youtube.com/watch?v=VkLsN4ogWqE (Udo Ulfkotte, ausführlichere Aussagen, 1h29&#039;09&quot;)
Entschuldigen Sie mein Deutsch, recevez mes meilleures salutations Jean-Daniel Mottier</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Slembeck,<br />
bitte erlauben Sie mir bei dieser Gelegenheit (Jubiläum) auf Ihren Blog vom 21.3.2011 zurück zu greifen. Sie hatten sich damals positiv geäussert, dass sich &#8216;die Medienlandschaft von &#8220;News&#8221; zu &#8220;Opinion&#8221; bewege&#8217;.<br />
Ich hatte, als ich dies las, etwas gestutzt, aber so glaube ich, Sie sehr wahrscheinlich falsch verstanden. Auf jeden Falle habe ich eben etwa über 3 Stunden versucht in der Englischen Medienlandschaft ähnliche Aussagen und Begründungen zu finden wie ich diese z.B. auf YouTube im Deutschen Sprachraum ohne Schwierigkeiten und mit Erfolg fand, nämlich intelligente Auesserungen über die Hintergründe des Chaos im Nahen Osten (auch Flüchtlingskriese). Siehe weiter unten 3 Links. Nun habe ich in diesen 3 Stunden nichts als Meinungen gefunden und keine einzige sachliche und nüchterne Recherche in diesem Gebiet. Ich frage mich, in wiefern mich nun diese Meinungen bereichert haben und inwiefern z. B. ein Amerikaner unter diesen Umständen,  je ein Gefühl auf eine freie (vorurteilsfreie) Berichterstattung entwickeln könnte.<br />
Herr Slembeck, ich lese Sie immer mit grossem Vergnügen, denn Ihre &#8220;Meinungen&#8221; sind begründet und sicher nicht als Mainstream abzutun.<br />
Gerne hätte ich zum Beispiel, Ihre Analyse zu dem angesprochenen Thema gelesen, hier darum die drei Links, die gleich zur Sache führen: <a href="https://youtu.be/I3Dr9Cp-9ns" rel="nofollow">https://youtu.be/I3Dr9Cp-9ns</a> (Kurzfilm mit Udo Ulfkotte 3&#8242;52&#8243;); <a href="https://www.youtube.com/watch?v=syygOaRlwNE" rel="nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=syygOaRlwNE</a> (Michael Lüders, &#8220;Wer den Wind säht&#8221;, 1h11&#8242;04&#8243;) und zu Schluss <a href="https://www.youtube.com/watch?v=VkLsN4ogWqE" rel="nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=VkLsN4ogWqE</a> (Udo Ulfkotte, ausführlichere Aussagen, 1h29&#8242;09&#8243;)<br />
Entschuldigen Sie mein Deutsch, recevez mes meilleures salutations Jean-Daniel Mottier</p>
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