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	<title>Kommentare zu: Kassensturz bei den Ärztelöhnen</title>
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	<description>I don&#039;t care who writes a nation&#039;s laws if I can write its economics textbooks...</description>
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		<title>Von: Heinz Locher</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=47&#038;cpage=1#comment-12</link>
		<dc:creator>Heinz Locher</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 21:45:46 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Änderung des Kartellgesetzes bedarf glücklicherweise nicht der Zustimmung der Ärzteschaft. Deren allfälliges Referendum muss nicht unbedingt erfolgreich sein. Was den Staat betrifft: Finger weg vom Tarmed - wehret den Anfängen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Änderung des Kartellgesetzes bedarf glücklicherweise nicht der Zustimmung der Ärzteschaft. Deren allfälliges Referendum muss nicht unbedingt erfolgreich sein. Was den Staat betrifft: Finger weg vom Tarmed &#8211; wehret den Anfängen.</p>
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		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=47&#038;cpage=1#comment-11</link>
		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 11:39:47 +0000</pubDate>
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		<description>Antwort zu Heinz Locher:
Einer vollständigen Unterstellung des OKP-Bereichs unter das Kartellgesetz würde die Ärzteschaft wohl auch nicht zustimmen...
Nicht systemkonform? Ich würde ja lediglich die Taxpunkt-WERTE an die Versorgungsdichte anpassen, nicht den ganzen TARMED umbauen. Das würde den an sich nicht systemkonformen TARMED etwas systemkonformer machen, nämlich etwas marktverträglicher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Antwort zu Heinz Locher:<br />
Einer vollständigen Unterstellung des OKP-Bereichs unter das Kartellgesetz würde die Ärzteschaft wohl auch nicht zustimmen&#8230;<br />
Nicht systemkonform? Ich würde ja lediglich die Taxpunkt-WERTE an die Versorgungsdichte anpassen, nicht den ganzen TARMED umbauen. Das würde den an sich nicht systemkonformen TARMED etwas systemkonformer machen, nämlich etwas marktverträglicher.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Heinz Locher</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=47&#038;cpage=1#comment-10</link>
		<dc:creator>Heinz Locher</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 11:14:41 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;Simulierter Markt&lt;/em&gt;
Eine gute Idee, die aber leider wohl daran scheitern wird, dass die Ärzte als Vertragspartner des Tarmed einer diesbezüglichen Klausel nicht zustimmen werden. Ein staatlicher Eingriff in den Tarmed wäre nicht systemkonform und auf jeden Fall abzulehnen.
Alternative: Vollständige Unterstellung des OKP-Bereichs unter das Kartellgesetz (wie bei der Zusatzversicherung), dann gibt es keine Einheits-Verbandverträge mehr und Differenzierungen verschiedenster Art wäre bei einzelnen Verträgen möglich. Differenzierungskriterien könnten z.B. die Outcome- oder Service-Qualität sein, aber auch Preise.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Simulierter Markt</em><br />
Eine gute Idee, die aber leider wohl daran scheitern wird, dass die Ärzte als Vertragspartner des Tarmed einer diesbezüglichen Klausel nicht zustimmen werden. Ein staatlicher Eingriff in den Tarmed wäre nicht systemkonform und auf jeden Fall abzulehnen.<br />
Alternative: Vollständige Unterstellung des OKP-Bereichs unter das Kartellgesetz (wie bei der Zusatzversicherung), dann gibt es keine Einheits-Verbandverträge mehr und Differenzierungen verschiedenster Art wäre bei einzelnen Verträgen möglich. Differenzierungskriterien könnten z.B. die Outcome- oder Service-Qualität sein, aber auch Preise.</p>
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		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=47&#038;cpage=1#comment-6</link>
		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 12:29:27 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für den Kommentar! Diese Diskussion ist natürlich auch im Kontext der Einkommensunterschiede zwischen niedergelassenen Ärzten und Spitalärzten zu sehen. Und es gibt markante &lt;strong&gt;Kostenunterschiede zwischen den Kantonen&lt;/strong&gt;. Dazu haben wir 2007 eine &lt;a href=&quot;http://pd.zhaw.ch/hop/1486960037.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;empirische Studie&lt;/a&gt; vorgelegt. U.P. Gasche hat dies kürzlich ebenfalls in einem &lt;a href=&quot;http://www.slembeck.ch/pdf/Spitalkosten-Gasche.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Artikel&lt;/a&gt; dargelegt. Ich werde sicher in diesem Blog darauf zurück kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Kommentar! Diese Diskussion ist natürlich auch im Kontext der Einkommensunterschiede zwischen niedergelassenen Ärzten und Spitalärzten zu sehen. Und es gibt markante <strong>Kostenunterschiede zwischen den Kantonen</strong>. Dazu haben wir 2007 eine <a href="http://pd.zhaw.ch/hop/1486960037.pdf" target="_blank" rel="nofollow">empirische Studie</a> vorgelegt. U.P. Gasche hat dies kürzlich ebenfalls in einem <a href="http://www.slembeck.ch/pdf/Spitalkosten-Gasche.pdf" target="_blank" rel="nofollow">Artikel</a> dargelegt. Ich werde sicher in diesem Blog darauf zurück kommen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Urs P. Gasche</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=47&#038;cpage=1#comment-5</link>
		<dc:creator>Urs P. Gasche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 09:24:39 +0000</pubDate>
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		<description>Jedes Jahr publiziert die FMH die Einkommen der Praxisärzte. Und jedes Jahr vergessen die Medien zu erklären, dass diese Zahlen nicht zum Nennwert zu nehmen sind. Wenn eine Ärztin nur halbtags arbeitet, vergleicht die FMH ihr Einkommen mit Ärzten, die vollzeit arbeiten. Ärztinnen verdienen laut FMH 40-50 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Das kann hauptsächlich davon kommen, dass viele Ärztinnen nur teilzeit arbeien. Weil die meisten Frauen Grundversorgerinnen, Kinderärztinnen und Dermatologinnen sind, ist der Einkommensabstand dieser Ärzte-Gruppen zu den fast aussschliesslich von Männern dominierten Fachgruppen der Urologen, Neurochirurgen oder Orthopäden wahrscheinlich nicht so gross wie in der FMH-Statistik ausgewiesen.  Die FMH vergleicht also Ungleiches, was sie sonst immer bemängelt, sobald es um Qualitätsvergleich geht. Dann muss man unbedingt darauf hinweisen, dass es sich um die sogenannten AHV-pflichtigen Einkommen handelt. Diese sind nicht zu vergleichen mit Lohneinkommen. Praxisärzte sind freiberuflich tätig, können alle Investitionen, Mieten und Unkosten vom Einkommen abziehen und mit Investitionen ihr Praxis-Vermögen laufend erhöhen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr publiziert die FMH die Einkommen der Praxisärzte. Und jedes Jahr vergessen die Medien zu erklären, dass diese Zahlen nicht zum Nennwert zu nehmen sind. Wenn eine Ärztin nur halbtags arbeitet, vergleicht die FMH ihr Einkommen mit Ärzten, die vollzeit arbeiten. Ärztinnen verdienen laut FMH 40-50 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Das kann hauptsächlich davon kommen, dass viele Ärztinnen nur teilzeit arbeien. Weil die meisten Frauen Grundversorgerinnen, Kinderärztinnen und Dermatologinnen sind, ist der Einkommensabstand dieser Ärzte-Gruppen zu den fast aussschliesslich von Männern dominierten Fachgruppen der Urologen, Neurochirurgen oder Orthopäden wahrscheinlich nicht so gross wie in der FMH-Statistik ausgewiesen.  Die FMH vergleicht also Ungleiches, was sie sonst immer bemängelt, sobald es um Qualitätsvergleich geht. Dann muss man unbedingt darauf hinweisen, dass es sich um die sogenannten AHV-pflichtigen Einkommen handelt. Diese sind nicht zu vergleichen mit Lohneinkommen. Praxisärzte sind freiberuflich tätig, können alle Investitionen, Mieten und Unkosten vom Einkommen abziehen und mit Investitionen ihr Praxis-Vermögen laufend erhöhen.</p>
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