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	<title>Kommentare zu: Managed Care: 5er und Weggli weiterhin beliebt</title>
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	<description>I don&#039;t care who writes a nation&#039;s laws if I can write its economics textbooks...</description>
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		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1842&#038;cpage=1#comment-3006</link>
		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 16:37:41 +0000</pubDate>
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		<description>@Philippe Schnyder
Das hängt wohl stark von der Perspektive ab. In vielen Ländern wählen die Eltern ihren Wohnort so, dass die Kinder in die gewünschte Schule gehen können. Bei uns ist das kein Thema, weil wir eine staatliche Einheitsschule ohne Wahlfreiheit haben. Mehr zu diesem Thema habe ich &lt;a href=&quot;http://www.slembeck.ch/blog/?p=639&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;geschrieben.

Erst wer in einem anderen Land (z.B. NL oder USA) lebt merkt, dass die Schulwahl dort ein grosses Thema ist, während die Arztwahl überhaupt nicht diskutiert wird. Was wir wählen können wollen, ist eben wirklich Gewohnheitssache. -- Die schweizerische Fokussierung auf die Arztwahlfrage versteht ausserhalb Helvetiens jedenfalls niemand; vgl. auch mein Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.slembeck.ch/blog/?p=634&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Philippe Schnyder<br />
Das hängt wohl stark von der Perspektive ab. In vielen Ländern wählen die Eltern ihren Wohnort so, dass die Kinder in die gewünschte Schule gehen können. Bei uns ist das kein Thema, weil wir eine staatliche Einheitsschule ohne Wahlfreiheit haben. Mehr zu diesem Thema habe ich <a href="http://www.slembeck.ch/blog/?p=639" rel="nofollow">hier </a>geschrieben.</p>
<p>Erst wer in einem anderen Land (z.B. NL oder USA) lebt merkt, dass die Schulwahl dort ein grosses Thema ist, während die Arztwahl überhaupt nicht diskutiert wird. Was wir wählen können wollen, ist eben wirklich Gewohnheitssache. &#8212; Die schweizerische Fokussierung auf die Arztwahlfrage versteht ausserhalb Helvetiens jedenfalls niemand; vgl. auch mein Beitrag <a href="http://www.slembeck.ch/blog/?p=634" rel="nofollow">hier</a>.</p>
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		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1842&#038;cpage=1#comment-3005</link>
		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 16:16:31 +0000</pubDate>
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		<description>@Tobias Schmid
Wie &quot;die Ökonomen&quot; zur Abzockerinitiative stehen, kann ich nicht sagen. Vor gut 2 Jahren habe ich &lt;a href=&quot;http://www.slembeck.ch/blog/?p=38&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;etwas darüber geschrieben. Für mich gehört die Initiative eher in die Kategorie der “gesellschaftlichen Psychohygiene”, d.h. sie bringt wenig, schadet wenig, ist aber gut fürs Volk. 

Löhne, die von einer Mehrheit der Bevölkerung als übertrieben beurteilt werden, schaden allerdings schon. Denn sie lösen zusätzliche Eingriffe in die Marktwirtschaft aus. Das sollten sich die Megaverdiener endlich mal bewusst werden und dieser Verantwortung müssen sie sich stellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tobias Schmid<br />
Wie &#8220;die Ökonomen&#8221; zur Abzockerinitiative stehen, kann ich nicht sagen. Vor gut 2 Jahren habe ich <a href="http://www.slembeck.ch/blog/?p=38" rel="nofollow">hier </a>etwas darüber geschrieben. Für mich gehört die Initiative eher in die Kategorie der “gesellschaftlichen Psychohygiene”, d.h. sie bringt wenig, schadet wenig, ist aber gut fürs Volk. </p>
<p>Löhne, die von einer Mehrheit der Bevölkerung als übertrieben beurteilt werden, schaden allerdings schon. Denn sie lösen zusätzliche Eingriffe in die Marktwirtschaft aus. Das sollten sich die Megaverdiener endlich mal bewusst werden und dieser Verantwortung müssen sie sich stellen.</p>
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		<title>Von: Philippe Schnyder</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1842&#038;cpage=1#comment-3004</link>
		<dc:creator>Philippe Schnyder</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 21:47:59 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Tag, 
Die Abstimmung mit der Schulwahl zu vergleichen hinkt meiner Meinung nach, denn da ist man doch sehr oft ortsgebunden, oder will jemand seine Kinder jeden Tag mehrere Kilometer in die gewählte Schule fahren? Zum Arzt gehe ich ja zum Glück nur selten und da würde ich dann schon ein paar Minuten mehr Fahrt in Kauf nehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,<br />
Die Abstimmung mit der Schulwahl zu vergleichen hinkt meiner Meinung nach, denn da ist man doch sehr oft ortsgebunden, oder will jemand seine Kinder jeden Tag mehrere Kilometer in die gewählte Schule fahren? Zum Arzt gehe ich ja zum Glück nur selten und da würde ich dann schon ein paar Minuten mehr Fahrt in Kauf nehmen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Thomas Schmid</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1842&#038;cpage=1#comment-3003</link>
		<dc:creator>Thomas Schmid</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jul 2012 13:52:35 +0000</pubDate>
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		<description>Bei der Abzocker Initiative werden wir wohl bald ähnliches erleben. Wie stehen eigentlich die Ökonomen zu dieser Initiative? Ist sie wirklich schädigend für den Wirtschaftsstandort Schweiz?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Abzocker Initiative werden wir wohl bald ähnliches erleben. Wie stehen eigentlich die Ökonomen zu dieser Initiative? Ist sie wirklich schädigend für den Wirtschaftsstandort Schweiz?</p>
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		<title>Von: M. Schmid</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=1842&#038;cpage=1#comment-3002</link>
		<dc:creator>M. Schmid</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jun 2012 18:20:57 +0000</pubDate>
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		<description>Beschwerden über die steigenden Gesundheitskosten und Leistungen ausbauen. Das geht auf die Einstellung zurück, das Recht auf etwas zu haben, ohne die nötige Leistung vorauszuschicken. Es zeigt sich leider auch bei der Altersvorsorge. Das Volk lehnte die BVG-Revision ab, warum die Politik sich fürchtet, die AHV angemessen zu reformieren. Während das Volk sich bei den Sozialwerken bedient (ich glaube nur 6 % der Leistungen sind bedarfsabhängig), die zunehmend von „progressiven“ Steuersubstrat gespiessen werden, revidierte es kaltlächelnd die ALV und IV. Ich glaube seit 1990 stiegen die Bundesausgaben für das Sozialwesen von ca. 7 auf 21 Mia. Sfr. an, oder von ca. 1/5 auf 1/3 vom Budget. In IV und ALV wird mehr gefordert. Auf der einen Seite immerhin etwas, auf der anderen bedenklich. Wenn es darum geht von kleinen Gruppen zu fordern, ist das (Stimm-)Volk Leistungsfordernd, trifft es alle, kommt Freiheit, Solidarität usw.

Neben dem unschönen moralischen Aspekt, haben die Befürworter die emotionale/psychologische Komponente übersehen. Die Furcht den eigenen Hausharzt vielleicht zu verlieren überwiegte. Einige fürchteten, dass ein Ausbau von Managed Care die freie Arztwahl tatsächlich unterbindet und die Versicherungen ihnen vorschreiben, zu wem sie zu gehen haben. Angst und Schlagworte sind Katalysatoren für gute Budgets. Man muss anerkennen, dass ein Bürger dem Arzt erlaubt seine Privatsphäre und Körper zu verletzen. Menschen liefern sich aus. Das ist nicht dasselbe wie die Schule. Die physische Integrität spielt bei den Bürgern eine grosse Rolle. Daher hat die Angst eine gewisse Legitimität. Und ist Angst da, treten Fakten in den Hintergrund.

Die verständliche Angst macht das Nein jedoch auch besonders beschämend. Personen in der IV müssen sich IV-Experten ausliefern. Das Volk verlangte von ihnen, dass sie Mühen – somit sicher auch Schmerzen – auf sich nehmen, um wieder ein produktiver Teil der Gesellschaft zu werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beschwerden über die steigenden Gesundheitskosten und Leistungen ausbauen. Das geht auf die Einstellung zurück, das Recht auf etwas zu haben, ohne die nötige Leistung vorauszuschicken. Es zeigt sich leider auch bei der Altersvorsorge. Das Volk lehnte die BVG-Revision ab, warum die Politik sich fürchtet, die AHV angemessen zu reformieren. Während das Volk sich bei den Sozialwerken bedient (ich glaube nur 6 % der Leistungen sind bedarfsabhängig), die zunehmend von „progressiven“ Steuersubstrat gespiessen werden, revidierte es kaltlächelnd die ALV und IV. Ich glaube seit 1990 stiegen die Bundesausgaben für das Sozialwesen von ca. 7 auf 21 Mia. Sfr. an, oder von ca. 1/5 auf 1/3 vom Budget. In IV und ALV wird mehr gefordert. Auf der einen Seite immerhin etwas, auf der anderen bedenklich. Wenn es darum geht von kleinen Gruppen zu fordern, ist das (Stimm-)Volk Leistungsfordernd, trifft es alle, kommt Freiheit, Solidarität usw.</p>
<p>Neben dem unschönen moralischen Aspekt, haben die Befürworter die emotionale/psychologische Komponente übersehen. Die Furcht den eigenen Hausharzt vielleicht zu verlieren überwiegte. Einige fürchteten, dass ein Ausbau von Managed Care die freie Arztwahl tatsächlich unterbindet und die Versicherungen ihnen vorschreiben, zu wem sie zu gehen haben. Angst und Schlagworte sind Katalysatoren für gute Budgets. Man muss anerkennen, dass ein Bürger dem Arzt erlaubt seine Privatsphäre und Körper zu verletzen. Menschen liefern sich aus. Das ist nicht dasselbe wie die Schule. Die physische Integrität spielt bei den Bürgern eine grosse Rolle. Daher hat die Angst eine gewisse Legitimität. Und ist Angst da, treten Fakten in den Hintergrund.</p>
<p>Die verständliche Angst macht das Nein jedoch auch besonders beschämend. Personen in der IV müssen sich IV-Experten ausliefern. Das Volk verlangte von ihnen, dass sie Mühen – somit sicher auch Schmerzen – auf sich nehmen, um wieder ein produktiver Teil der Gesellschaft zu werden.</p>
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