<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Griechenland retten?</title>
	<atom:link href="http://www.slembeck.ch/blog/?feed=rss2&#038;p=324" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=324</link>
	<description>I don&#039;t care who writes a nation&#039;s laws if I can write its economics textbooks...</description>
	<lastBuildDate>Tue, 26 Sep 2017 19:34:28 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Die Welt &#8211; ökonomisch gesehen &#187; Provider of Last Discipline</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=324&#038;cpage=1#comment-2945</link>
		<dc:creator>Die Welt &#8211; ökonomisch gesehen &#187; Provider of Last Discipline</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 00:30:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.slembeck.ch/blog/?p=324#comment-2945</guid>
		<description>[...] zu bestrafen, wurden sie durch Finanzspritzen und Rettungsschirme belohnt. Das Problem der Zeitinkonsistenz hatte mit voller Wucht zugeschlagen. Die angedrohte Bestrafung bei Verletzung der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu bestrafen, wurden sie durch Finanzspritzen und Rettungsschirme belohnt. Das Problem der Zeitinkonsistenz hatte mit voller Wucht zugeschlagen. Die angedrohte Bestrafung bei Verletzung der [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=324&#038;cpage=1#comment-36</link>
		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 15:36:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.slembeck.ch/blog/?p=324#comment-36</guid>
		<description>Vielen Dank für die Präzisierungen, Gerald!
Zwar ist ein Austritt aus der Währungsunion nicht vorgesehen, aber vielleicht ist eine Redimensionierung der Eurozone unvermeidlich; vgl. das &lt;a href=&quot;http://www.slembeck.ch/blog/?p=353&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Interview hier&lt;/a&gt;.

Nachtrag vom 1.5.10
&lt;strong&gt;Kanzlerin Merkel&lt;/strong&gt; macht gemäss &quot;Bild am Sonntag&quot; bereits klare Andeutungen in Richtung einer schäferen Gangart:
&quot;&lt;em&gt;In letzter Konsequenz muss es künftig möglich sein, einem Land, das seine Verpflichtungen nicht einhält, zumindest vorübergehend das Stimmrecht zu nehmen. Deutschland hält das für unerlässlich.&lt;/em&gt;&quot; 
Zudem sollen die Euro-Regeln verschärft werden: &lt;em&gt;&quot;Dazu gehören mit Sicherheit Änderungen der Sanktionen bei Verstößen gegen die Euro-Stabilitätsregeln.&lt;/em&gt;&quot; Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,692450,00.html&quot; target=&quot;blank&quot;  rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Spiegel Online&lt;/a&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die Präzisierungen, Gerald!<br />
Zwar ist ein Austritt aus der Währungsunion nicht vorgesehen, aber vielleicht ist eine Redimensionierung der Eurozone unvermeidlich; vgl. das <a href="http://www.slembeck.ch/blog/?p=353" rel="nofollow">Interview hier</a>.</p>
<p>Nachtrag vom 1.5.10<br />
<strong>Kanzlerin Merkel</strong> macht gemäss &#8220;Bild am Sonntag&#8221; bereits klare Andeutungen in Richtung einer schäferen Gangart:<br />
&#8220;<em>In letzter Konsequenz muss es künftig möglich sein, einem Land, das seine Verpflichtungen nicht einhält, zumindest vorübergehend das Stimmrecht zu nehmen. Deutschland hält das für unerlässlich.</em>&#8221;<br />
Zudem sollen die Euro-Regeln verschärft werden: <em>&#8220;Dazu gehören mit Sicherheit Änderungen der Sanktionen bei Verstößen gegen die Euro-Stabilitätsregeln.</em>&#8221; Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,692450,00.html" target="blank"  rel="nofollow">Spiegel Online</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gerald</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=324&#038;cpage=1#comment-31</link>
		<dc:creator>Gerald</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 14:18:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.slembeck.ch/blog/?p=324#comment-31</guid>
		<description>&quot;Steigende Zinsen und fallende Währung dienen als natürliche Bremse staatlicher Verschuldung ... &quot; Das ist leider nur in der Theorie so. Tatsächlich haben eigentlich alle Politiker der südlichen Länder eine schwache Währung und höhere Zinsen jahrzentelang in Kauf genommen um ihre Schuldenpolitik zu kaschieren.  

&quot;Heutzutage könnte eine Reihe wichtiger Länder dem Euro nicht mehr beitreten ....&quot; Es sieht sogar noch schlimmer aus. Laut Handelsblatt Deutschland vom 26.4. erfüllen nur noch Luxemburg (-0.7%) und Finnland (-2.2)% die durch Maastricht vorgegebene Grenze von -3.0 jährlicher öffentlicher Finanzierungssaldo netto in Prozent des Bruttoinlandsprodukts. In Italien hat zumindest die Disziplinierung durch die gemeinsame Währungsunion eine recht positive Entwicklung genommen (momentan -5.3%).

Spiegel Online vom 28.4. gibt die Gesamtschulden von Griechenland bei Banken im Ausland mit 302 Milliarden US-Dollar an (Quelle: Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Bei Schweizer Banken ist Griechenland mit 64 Milliarden US-Dollar verschuldet.  Im Tagesanzeiger vom 28.4. wird das Problem im Artikel &quot;Die Griechen und das Schweizer Geld&quot; heruntergespielt, nur weil diese Gelder momentan nicht fällig sind?

Einen freiwilligen Austritt aus der gemeinsamen Währung halte ich für unwahrscheinlich, ein rechtlicher Ausschluss aus disziplinarischen Gründen ist nicht vorgesehen. Eine kurzfristige Kapitalhilfe der EU, eine strenge Sparpolitik der Regierung durch Abbau von Subentionen und sehr grosszüger Sozialleistungen und eine gezielte Umschuldungsstrategie könnten doch auch zu einem Erfolg führen. Immerhin ist das laut Focus Deutschland mindestens der 90. Staatsbankrott in der Geschichte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Steigende Zinsen und fallende Währung dienen als natürliche Bremse staatlicher Verschuldung &#8230; &#8221; Das ist leider nur in der Theorie so. Tatsächlich haben eigentlich alle Politiker der südlichen Länder eine schwache Währung und höhere Zinsen jahrzentelang in Kauf genommen um ihre Schuldenpolitik zu kaschieren.  </p>
<p>&#8220;Heutzutage könnte eine Reihe wichtiger Länder dem Euro nicht mehr beitreten &#8230;.&#8221; Es sieht sogar noch schlimmer aus. Laut Handelsblatt Deutschland vom 26.4. erfüllen nur noch Luxemburg (-0.7%) und Finnland (-2.2)% die durch Maastricht vorgegebene Grenze von -3.0 jährlicher öffentlicher Finanzierungssaldo netto in Prozent des Bruttoinlandsprodukts. In Italien hat zumindest die Disziplinierung durch die gemeinsame Währungsunion eine recht positive Entwicklung genommen (momentan -5.3%).</p>
<p>Spiegel Online vom 28.4. gibt die Gesamtschulden von Griechenland bei Banken im Ausland mit 302 Milliarden US-Dollar an (Quelle: Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Bei Schweizer Banken ist Griechenland mit 64 Milliarden US-Dollar verschuldet.  Im Tagesanzeiger vom 28.4. wird das Problem im Artikel &#8220;Die Griechen und das Schweizer Geld&#8221; heruntergespielt, nur weil diese Gelder momentan nicht fällig sind?</p>
<p>Einen freiwilligen Austritt aus der gemeinsamen Währung halte ich für unwahrscheinlich, ein rechtlicher Ausschluss aus disziplinarischen Gründen ist nicht vorgesehen. Eine kurzfristige Kapitalhilfe der EU, eine strenge Sparpolitik der Regierung durch Abbau von Subentionen und sehr grosszüger Sozialleistungen und eine gezielte Umschuldungsstrategie könnten doch auch zu einem Erfolg führen. Immerhin ist das laut Focus Deutschland mindestens der 90. Staatsbankrott in der Geschichte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tilman Slembeck</title>
		<link>http://www.slembeck.ch/blog/?p=324&#038;cpage=1#comment-28</link>
		<dc:creator>Tilman Slembeck</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 15:07:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.slembeck.ch/blog/?p=324#comment-28</guid>
		<description>&lt;em&gt;Auszug aus &lt;a href=&quot;http://gregmankiw.blogspot.com/2006/04/time-inconsistency.html&quot; Target=&quot;blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Gregs Blog&lt;/a&gt;:&lt;/em&gt;
&lt;strong&gt;Time inconsistency&lt;/strong&gt; is illustrated most simply in a political rather than an economic example‑‑specifically, public policy about negotiating with terrorists over the release of hostages. The announced policy of many nations is that they will not negotiate over hostages. Such an announcement is intended to deter terrorists: if there is nothing to be gained from kidnapping hostages, rational terrorists won&#039;t kidnap any. In other words, the purpose of the announcement is to influence the expectations of terrorists and thereby their behavior.

But, in fact, unless the policymakers are credibly committed to the policy, the announcement has little effect. Terrorists know that once hostages are taken, policymakers face an overwhelming temptation to make some concession to obtain the hostages&#039; release. The only way to deter rational terrorists is to take away the discretion of policymakers and commit them to a rule of never negotiating. If policymakers were truly unable to make concessions, the incentive for terrorists to take hostages would be largely eliminated.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Auszug aus <a href="http://gregmankiw.blogspot.com/2006/04/time-inconsistency.html" Target="blank" rel="nofollow">Gregs Blog</a>:</em><br />
<strong>Time inconsistency</strong> is illustrated most simply in a political rather than an economic example‑‑specifically, public policy about negotiating with terrorists over the release of hostages. The announced policy of many nations is that they will not negotiate over hostages. Such an announcement is intended to deter terrorists: if there is nothing to be gained from kidnapping hostages, rational terrorists won&#8217;t kidnap any. In other words, the purpose of the announcement is to influence the expectations of terrorists and thereby their behavior.</p>
<p>But, in fact, unless the policymakers are credibly committed to the policy, the announcement has little effect. Terrorists know that once hostages are taken, policymakers face an overwhelming temptation to make some concession to obtain the hostages&#8217; release. The only way to deter rational terrorists is to take away the discretion of policymakers and commit them to a rule of never negotiating. If policymakers were truly unable to make concessions, the incentive for terrorists to take hostages would be largely eliminated.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
