Eine Umfrage der deutschen Biertrinkerpartei hat ergeben, dass sich 87,3% der männlichen Bevölkerung tiefere Preise für Gerstensaft wünscht. Die Partei hat prompt reagiert und verlangt in einer Initiative „Mehr Freibier für alle.”
Laut einer Umfrage des Gewerkschaftsdachverband Travail Suisse wünschen sich drei Viertel der Bevölkerung und fast 90 % der Erwerbstätigen mehr Ferien. Nur gerade 14 % sind mit dem Status Quo zufrieden. Der Verband lanciert deshalb die Initiative “Mehr Ferien für alle“.


Wie schlecht geht es eigentlich dem Euro?
Recycling ist an sich eine gute Idee — beispielsweise wenn die Umwelt durch Wiederverwendung gebrauchter Flaschen geschont wird. Bei Menschen ist Vorsicht geboten. Wenn ehemalige Stars ins Rampenlicht zurück kehren ist die Gefahr gross, dass sie scheitern. 

Was ich vor gut einem Monat in 

Der hohe Kurs des Schweizer Frankens drückt nicht nur auf die Exportindustrie, sondern auch auf unsere Nationalbank (SNB). Gestern hatte ich
Der Wert des Schweizer Frankens steigt unaufhaltsam. Heute war ein Euro erstmals für 1.08 CHF zu haben. Die „magische Grenze“ von 1.40 CHF liegt weit hinter uns und die Frankenstärke beherrscht den Wirtschaftsteil der Presse. Denn es ist offensichtlich, dass ein derartiger Höhenflug über kurz oder lang Arbeitsplätze in der Exportwirtschaft kosten wird. Deshalb mehren sich die Stimmen, die einen Wechsel der Geldpolitik der Nationalbank (SNB) fordern. Welche Chancen und Gefahren hat ein solcher Wechsel?
Viel hilft viel. Unter diesem Motto scheint letzte Woche der EU-Sondergipfel zur Rettung Griechenlands und des Euros in Brüssel gestanden zu haben. Der Rettungsschirm wurde um rechnerische 109 Milliarden Euro zum Rettungsballon aufgeblasen. Das ist alter Wein in gebrauchten Schläuchen. Neu ist einzig die „freiwillige“ Beteiligung privater Banken, Versicherungen und Fonds. Doch ist diese mit Fallstricken verbunden. Vor der richtigen, weil notwendigen Massnahme eines echten Schuldenschnitts ist man in Brüssel hingegen zurück geschreckt.
…weder bei anderen, noch bei Dir selbst!
Interessenvertreter vertreten Interessen. Daran ist an sich nichts auszusetzen. Allerdings greifen sie gelegentlich zu Argumenten, die – ökonomisch gesehen – absurd sind. In der letzten Woche bin ich zwei schönen Beispielen aus dem Umweltbereich begegnet.
Mit der Umsetzung der „neuen Spitalfianzierung“ beginnt im nächsten Jahr ein neues Kapitel in unserem Gesundheitswesen. Neben der Einführung der Fallpauschalen für stationäre Spitalleistungen gibt es eine Reihe weiterer Änderungen, deren Auswirkungen vorerst unklar sind. Doch statt einer systematischen Überwachung der Entwicklung, startet die Schweiz einen gesundheitspolitischen Blindflug. Denn die Akteure im Gesundheitswesen haben es verpasst, eine wissenschaftliche Begleitforschung zu etablieren. So wird das Schwarze-Peter-Spiel munter weiter gehen.
Australien ist ein erstaunliches Land. Neuerdings kann hier ein Koch wesentlich mehr verdienen als die Premierministerin Julia Gillard. Sie kommt auf 355‘000 AU$ pro Jahr, während ein Koch bis zu 445‘000 AU$ und ein Wäschereihelfer 424‘000 AU$ verdienen kann. Nominell entspricht das etwa dem selben Betrag in Schweizer Franken, wobei die Steuern und Abgaben leicht höher sind als bei uns. Spitzenreiter sind Schiffsschweisser, die bis zu 500‘000 AU$ verdienen; vgl.
Im Zusammenhang mit den Ereignissen in Japan — aber auch jenen in den Maghreb-Staaten — wird gegenwärtig in den Medien die Metapher des “schwarzen Schwans” bemüht. Meist wird dieser so definiert, dass es sich um ein “völlig unvorhergesehenes Ereignis mit weitreichenden Wirkungen” handelt. Auch plötzliche Börseneinbrüche oder Kriege werden als schwarze Schwäne bezeichnet und es wird davor gewarnt, dass viele davon auf uns lauern. — Allerdings sind all diese Beispiele fehl am Platz.
In Peking sind Verkehrswege knapp. Es herrscht permanenter Stau. Die Stadtverwaltung verlost deshalb neuerdings die Autonummern. Gemäss
Die Hoffnungen auf Kostenlinderung ruhen im Schweizer Gesundheitswesen momentan auf der Managed-Care-Vorlage. Ärztenetzwerke sollen helfen, das Kostenwachstum in der Grundversicherung in den Griff zu bekommen. Mit einem differenzierten Selbstbehalt will man die Versicherten zum Beitritt bewegen. Gesundheitsökonomisch gesehen ist das der richtige Weg.
Wer schafft es, den russischen Präsidenten Putin in kürzester Frist nach Zürich zu locken und Schwiizerdütsch sprechen zu lassen? König Fussball. Der regiert die Mächtigen. Und wird seinerseits vom Geld regiert.
«Es gibt durchaus gute Gründe, über eine Immobilienblase zu sprechen. Das Stichwort lautet Prävention.»
Als Wirtschaftsprofessor muss man der Bündner Regierung dankbar sein. Denn sie liefert ein glasklares und geradezu lehrbuchmässiges Beispiel eines Verstosses gegen das 1. Gebot der Ökonomie an die Politik: Du sollst nicht Subventionen ausrichten.
In der Wissenschaft sind Plagiate verpönt. In der Wirtschaft ist das Imitieren fremder Produkte nicht nur verbreitet, sondern oft auch volkswirtschaftlich vorteilhaft. Die Schäden durch Produktpiraterie sind etwa bei Luxusgütern deutlich geringer als allgemein angenommen. Kampagnen wie aktuell “
Modelle sind verpönt. Jedenfalls bei Praktikern. Manchmal auch bei Studierenden. Modelle stehen nicht eben im Ruf, das zu fördern, was man gemeinhin unter Praxisbezug versteht. Sie gelten als abstrakt und realitätsfremd, zumindest als unpraktisch. Gerade wenn es sich um ökonomische Modelle handelt und vor allem wenn sie im mathematischen Gewand daher kommen.
Eine Expertenkommission des Bundes hat heute empfohlen, die Eigenmittelanforderungen der so genannt systemrelevanten Grossbanken (CS und UBS) deutlich zu verschärfen; vgl.
Die Konsumentensendung Kassensturz berichtete heute darüber, dass Magnesium- und Kalziumpräparate in der Apotheke bis zu 20mal mehr kosten, als beim Discounter. Dieser massive Preisunterschied hat mehrere Gründe, die ich Kassensturz im Vorfeld erläutert habe. Leider wurden sie im Beitrag extrem verkürzt, sodass ich sie hier nochmals aufschreibe.
Die Weltmeere werden zunehmend leergefischt. Was liegt da näher, als vermehrt auf Fischzucht umzustellen, um den Nahrungsbedarf einer wachsenden Weltbevölkerung nachhaltig zu decken. In manchen Ländern subventioniert der Staat die Fischzucht mit dem Ziel, das Einkommen der Fischer zu sichern und gleichzeitig die Fischbestände zu schonen. — Allerdings mit unerwarteten Nebenwirkungen.
Am 26. September stimmt die Schweiz über eine Revision der Arbeitslosenversicherung (ALV) ab. Aufgrund eines Schuldenbergs von 7 Milliarden Franken soll diese saniert werden. Heute Abend gab es im
Der so genannte Wirtschaftskreislauf ist lediglich ein Hilfskonstrukt für die Lehre, sollte aber nicht als Tatsachenbehauptung oder Modell der Realität missverstanden werden.
Gut gemeint ist manchmal das Gegenteil von gut. Die deutsche Regierung hat 1 Mio. Franken für die Ausbildung von 925 somalischen Polizisten ausgegeben. Diese sind nun verschwunden; NZZ vom 3.8.10. Falls sie sich wie befürchtet den islamistischen Milizen angeschlossen haben, hat man dem Land einen Bärendiest erwiesen.
Blogger im August in einem Schuhgeschäft: “Ich suche ein Paar Sommerschuhe.” Verkäuferin: “Haben wir nicht, jetzt ist die Herbst- und Winterkollektion dran.” Blogger: “Dann ist Ihre Firma aber ganz schön im Rückstand.” Verkäuferin: “...?…” Blogger: “Ich suche Schuhe für den nächsten Sommer…” 
Gesund ist teuer. Unter diesem Titel berichtet das
Was man vermisst oder woran man hängt, ist reine Gewöhnungssache. Holländer sind es gewohnt, immer zunächst zum Hausarzt zu gehen. Schweizer wollen Ihren Arzt ständig neue wählen können. Das holländische Modell würde für sie eine Einschränkung bedeuten; vgl.
Vor einem guten Monat habe ich von den Nöten berichtet, ein guter Nationalbanker zu sein. Es ging um die Herausforderung der SNB, die wegen der Finanzkrise geschaffene, zusätzliche Liquidität abzuschöpfen, ohne dadurch den mühsam herbeigeredeten Aufschwung abzuwürgen; vgl.